Wilhelm Heitmeyer
Autoritäre Versuchungen - Signaturen der Bedrohung 1

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Erschienen: 22.10.2018
edition suhrkamp 2717, Taschenbuch, 394 Seiten
ISBN: 978-3-518-12717-9
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Ein Gespenst geht um in der Welt – das Gespenst des rabiaten Rechtspopulismus. Spätestens mit der Wahl Donald Trumps hat sich die Lage zugespitzt mit Angriffen auf Pressefreiheit und Gewaltenteilung. Gegen die liberale Demokratie.

Wilhelm Heitmeyer hat diese Tendenzen frühzeitig thematisiert. 2001 warnte er, die Globalisierung gehe mit politischen und sozialen Kontrollverlusten einher, die zum Aufstieg des autoritären Kapitalismus, zu Demokratieentleerung und einem Erstarken des Rechtspopulismus führen könnten. In seinem neuen Buch knüpft er an diese Analyse an und macht sie für eine Diagnose der aktuellen Situation fruchtbar. Der Band bildet den Auftakt zu der Reihe »Signaturen der Bedrohung«, die Phänomenen politischer Gewalt und sozialer Desintegration gewidmet ist.

Pressestimmen

»Heitmeyer warnt seit 2001 vor dem Erstarken rechtspopulistischer Kräfte. In seinem neusten Band zeigt er auf, warum sich seine Prognosen bewahrheitet haben.«

DIE ZEIT

»Für den Appell ›Wehret den Anfängen‹ sei es inzwischen zu spät, stellt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer in Autoritäre Versuchungen. Signaturen einer Bedrohung nüchtern fest, die Gefahr für die liberale Demokratie und der Angriff auf die offene Gesellschaft sind längst Realität. ... Es gibt nicht viele, die diese These empirisch so eindrucksvoll untermauern können wie Heitmeyer.«

Martina Mescher, der Freitag

»Wilhelm Heitmeyer hat ein dichtes, theoretisch und empirisch profundes, im hohen Maße sozial- und politikkritisches Buch vorgelegt.«

Prof. Dr. Wolfgang Frindte, socialnet.de

»Der Bielefelder Konfliktforscher erklärt das Aufkommen autoritärer Bewegungen generell und der radikalnationalen AfD speziell zwar auf breitem wissenschaftlichem Fundament. Er schreibt aber zugleich in alltagstauglicher und schöpferischer Sprache. Also: Keine Angst vor diesem Buch!«

Peter Carstens, Deutschlandfunk

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