Wolfgang Welt
Buddy Holly auf der Wilhelmshöhe - Drei Romane

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Erschienen: 26.06.2006
suhrkamp taschenbuch 3776, Taschenbuch, 491 Seiten
ISBN: 978-3-518-45776-4

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Aus kleinen Verhältnissen stammend und mit einem abgebrochenen Studium im Gepäck gerät Wolfgang Welt als Musikjournalist Anfang der achtziger Jahre in die Pop-Maschinerie. New Wave, Neue Deutsche Welle, Marabo, Sounds, Musik Express, Rockpalast, Herbert Grönemeyer, Dallas, Frauengeschichten, DJ-Dasein und immer wieder Buddy Holly sind Begleiterscheinungen einer kurzen, steilen Szenekarriere. Sie endet im Wahnsinn. Welt wird verhaftet und in die Psychiatrie gesteckt. Wieder halbwegs normal, schreibt er in großen Abständen drei autobiographische Romane, die hier vereint vorgelegt werden, der dritte als Erstveröffentlichung.

Peggy Sue, erschienen zuerst 1986 im Konkret Literatur Verlag, kam 1997 erweitert und mit einem Vorwort von Leander Haußmann als Taschenbuch heraus. Der Tick wurde 2001 veröffentlicht. Der Tunnel am Ende des Lichts ist, wie gesagt, eine Erstveröffentlichung

»Im ganzen: eine Version des Lebens, die man sich im Lesen nicht nur gefallen läßt, sondern die einen, schön holprig und schön schnittig, eine Zeitlang mitnimmt, und nicht bloß ins Ruhrgebiet.« Peter Handke

Kommentare

Das Buch ist in erster Linie eine spannende Zeitreise in die frühen 80er Jahre und in das Geschäft des Musik-Journalismus. Viel wird auch über die Zeche berichtet. Helge Schneider erscheint – und das zu einer Zeit, in der ihn noch keiner kannte. Daneben treten weitere bekannte Größen des damaligen Musikgeschäfts auf.

Das ganze ist Verknüpft mit der persönlichen Tragik des Autors und zeigt, wie psychische Krankheit das Leben verändern und doch der Wille ein Buch zu veröffentlichen zum Ziel führen kann.
Reiner Girstl, 25.01.2016

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