Mario Vargas Llosa
Der Ruf der Horde - Eine intellektuelle Autobiografie

Aus dem Spanischen von Thomas Brovot
Leseprobe » Bestellen »


D: 24,00 €
A: 24,70 €
CH: 34,50 sFr

NEU
Erschienen: 13.05.2019
Gebunden, 315 Seiten
ISBN: 978-3-518-42868-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Gegen den »Ruf der Horde« (Karl Popper), gegen den weltweit grassierenden, primitiven Populismus vergegenwärtigt Mario Vargas Llosa die Traditionen des Liberalismus, die ihn geprägt, bereichert und ein ganzes Leben lang geleitet haben – als politischen Schriftsteller wie als schreibenden Politiker.

Für seine politischen Überzeugungen ist der peruanische Nobelpreisträger jahrzehntelang kritisiert, beschimpft und angefeindet worden – aber was, wenn er recht hatte? Und welche Denker, welche Bücher haben ihm zu diesen Überzeugungen verholfen?

Mit essayistischer Verve und analytischem Scharfsinn schreibt Mario Vargas Llosa über seine Heroen des historischen Liberalismus, über Adam Smith, José Ortega y Gasset, Friedrich Hayek, Karl Popper, Raymond Aron, Isaiah Berlin und Jean-François Revel. Denn sie haben ihn mit einer ganz anderen Denkungsart vertraut gemacht, mit einer Denkungsart, die das Individuum stets höher stellte als die »Horde«, die Nation, die Klasse oder die Partei und die die freie Meinungsäußerung immer schon als fundamentalen Wert für das Gedeihen von Demokratie zu verteidigen wusste.

Im Original erschienen unter dem Titel La llamada de la tribu (Alfaguara).

Pressestimmen

»Mario Vargas Llosa, allen Idealisierungen abhold, erweist sich so zuletzt selbst als eine Art Ideal wider Willen: als ein entspannter, unverkrampfter klassisch Liberaler, der stets klug, aber keine Sekunde besserwisserisch, gerne leidenschaftlich, aber nie fanatisch ist. Dafür kann man ihm nur dankbar sein.«

René Scheu, Neue Zürcher Zeitung

»Spannend wie ein Roman.«

El País

»Ein ungemein anregender autobiografischer Essay, voller Gedanken, Ideen und gelebter Erfahrung.«

El Cultural

»Perfektes Gegenmittel gegen einen derzeitigen Trend, der so viele Menschen in die Arme von Scharlatanen, ruchlosen Mächtigen, charismatischen Demagogen zu treiben droht.«

El Imparcial

Kommentieren