Tim Crane
Die Bedeutung des Glaubens - Religion aus der Sicht eines Atheisten

Aus dem Englischen von Eva Gilmer
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Erschienen: 11.11.2019
Gebunden, 187 Seiten
ISBN: 978-3-518-58739-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die gegenwärtige Debatte über Religion tritt auf der Stelle, und häufig beschleicht einen das Gefühl, dass Gläubige und Ungläubige einfach aneinander vorbeireden. Der britische Philosoph und Atheist Tim Crane bietet in seinem von der Kritik gefeierten Buch einen Ausweg aus dieser Pattsituation. Er zeigt, dass es einen grundlegenden Fehler im Ansatz der meisten Atheisten gibt: Religion ist nicht das, wofür sie es halten.

Atheisten neigen dazu, Religion als eine Art primitive Kosmologie zu behandeln, und kommen so zu dem Schluss, dass Gläubige irrational, abergläubisch und bigott sind. Crane dagegen bietet ein alternatives Verständnis der Religion an: Er sieht sie bestimmt zum einen durch einen religiösen Impuls, einen Sinn für etwas, das über die Welt der gewöhnlichen Erfahrung hinausgeht; und zum anderen durch eine Identifikation, durch die Tatsache, dass Religion in der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe und deren Praktiken besteht. Nicht die Wahrheit oder Falschheit der Religion wird bewertet, vielmehr untersucht Crane die Bedeutung des Glaubens im Leben der Menschen. Dadurch ermöglicht er es Atheisten, eine intellektuell verantwortungsvollere und praktisch wirksamere Haltung gegenüber dem Phänomen der Religion einzunehmen.

Im Original erschienen unter dem Titel The Meaning of Belief. Religion from an Atheist's Point of View (Harvard UP).

Pressestimmen

»Ein klares und nachdenkliches Buch. Im Geiste der Versöhnung versucht Crane, für seine ungläubigen Parteigänger ein genaueres Bild der Religion zu zeichnen.«

The New York Times

»Es gibt viel zu bewundern an diesem Buch: Es bietet eine elegante und sorgfältige Analyse der Religion aus der Sicht eines Außenstehenden, und Tim Cranes Schreibstil ist kristallklar. Sein aufrichtiges Bemühen, die Religion zu verstehen, ist ein willkommenes Gegenmittel gegen die engstirnigen Tiraden, die wir in vielen atheistischen Polemiken finden.«

The Times Literary Supplement

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