Martin Prinz
Die unsichtbaren Seiten - Roman

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Erschienen: 07.05.2018
Gebunden, 221 Seiten
ISBN: 978-3-458-17740-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Ein kleiner Junge an einem Schulvormittag in der Pausenhalle. Er dreht sich im Kreis und sagt sich: Ich bin der König von Lilienfeld. Es ist das Jahr 1980, sieben Jahre ist er alt. Sein Großvater amtiert seit knapp dreißig Jahren als Bürgermeister.

Der neue Roman von Martin Prinz beginnt in einer Welt, in der an manchen Hausfassaden noch Einschusslöcher aus dem Weltkrieg klaffen, setzt ein mit dem Blick eines Buben, der das Wort Politik lange kannte, bevor er es verstand. Hier treffen nächtliche Parallelwelten des Lesens auf Vorstellungen von radioaktiven Wolken oder jenen des Eisernen Vorhangs. In rasanter Engführung wechseln Jetztzeit-Passagen des heutigen Schriftstellers mit dem Aufwachsen eines Kindes in Österreich und Umgebung.

Wie lässt sich das unauflösliche Ineinander von Politik und Familie, von realen Ereignissen und ihrer Erzählung in Balance halten? Wie der Blick eines Schriftstellers mit dem eines früheren Königs von Lilienfeld?

Im Haus der Großeltern entdeckt der Schriftsteller Bilder aus dem Jahr 1995: Aufnahmen, in denen es keine Motive mehr gibt. Stattdessen das Festhalten alltäglicher, zufälliger Perspektiven. Die letzten Fotografien des demenzkranken Großvaters. Damit ist der Weg des Erzählens vorgegeben.

Die unsichtbaren Seiten: Ein Heimatroman als Entwicklungsromans eines Schriftstellers.

 

Pressestimmen

»...ein ›Buch der Erinnerung‹ voller unsichtbarer Seiten.«

Sabine Dengscherz, literaturhaus.at

»Was Martin Prinz zu erzählen hat, ist ... sehr interessant. Er leuchtet seine Kindheit und Familiengeschichte aus, und da fließt viel Regionalgeschichte der Orte Lilienfeld und Traisen ein. ... Aus einzelnen Bildern (Fotos spielen eine wichtige Rolle) und Szenen gelingen Prinz wunderbare Porträts.«

Cornelius Hell, Der Standard

»Die unsichtbaren Seiten ist Entwicklungsroman, Familiengeschichte und ein Buch über die Zweite Republik in einem. Zusammen ergibt das einen realistischen, schonungslosen Heimatroman.«

Sebastian Fasthuber, FALTER 20/2018

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