Lisa Kränzler
Lichtfang - Roman

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Erschienen: 11.01.2016
suhrkamp taschenbuch 4647, Taschenbuch, 175 Seiten
ISBN: 978-3-518-46647-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Wenn der Ball im Korb landet, liebt sie mich, denkt Rufus, nimmt Maß, wirft und trifft. Das Orakel behält recht, Lilith und er werden ein Paar. Die beiden sind neunzehn, das Abitur steht bevor – eine Zeit des Übergangs, turbulent, beängstigend und intensiv. Rufus blickt mit Zuversicht nach vorn, setzt der Unsicherheit Zahlen und Fakten entgegen. Durchkommen will er und gute Noten, um später Astrophysik zu studieren, denn er ist überzeugt: Auf die Wissenschaft ist Verlass. Lilith hingegen will keine Zukunft und keinen Abschluss, sie will malen, die Zeit anhalten, das Licht beherrschen, den Schatten und die Farben. Doch Lack und Leinwand taugen nicht als Waffen, und ihr irrationaler Wunsch gebiert Ungeheuer.
Lisa Kränzlers Roman Lichtfang erzählt eine Geschichte übers Erwachsenwerden, bildreich und präzise, mutig und radikal. Eine Geschichte über eine sensible, begabte, aber versehrte junge Frau. Und ihren Freund, der sie nicht schützen kann.

Pressestimmen

»Lisa Kränzler ist mit Lichtfang gelungen, wovon Schreibende träumen.«

Sibylle Birrer, Neue Zürcher Zeitung

»Lisa Kränzler ist Malerin und bildstarke Erzählerin. ... Die gewagtesten Metaphern gehen ihr wie selbstverständlich von der Hand.«

Hubert Winkels, DIE ZEIT

»Lisa Kränzler schreibt dunkle Coming-of-Age-Erzählungen, von Border-Linern, von extremen Mädchenfreundschaften, von Vergewaltigungen – und sie schreibt sie in einer dichten, krassen und präzisen Sprache.«

Sophie Jung, taz. die tageszeitung

»... eine ganz eigene Stimme verschafft sich hier Gehör.«

Oliver Jungen, Cicero

»Es kommt nicht oft vor, dass man alle Bücher eines Autors uneingeschränkt empfiehlt. Ausnahmen gibt es.«

ORF

Lichtfang endet in der krass überzeichneten Katastrophe, und wie schon zuvor versucht Lisa Kränzler, den Pubertäts- und Provinzkomplex nicht mit plattem Realismus, sondern mit stilistisch ambitionierten Bildern zu fassen.

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

» ... Lisa Kränzler stürzt sich in ein sprachliches Abenteuer. Sie rüstet ihre Sätze auf ... großartig expressive und herzergreifende Bilder.«

Claudia Müritz, Sächsische Zeitung

»Ihre Sprache hat ein irrsinniges Tempo, sie besitzt Energie und imaginiert sich tief in das Gemüt eines psychisch kranken Menschen hinein.«

Roland Mischko, Gießener Allgemeine Zeitung

Videobeiträge

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