Albert Ostermaier
Seine Zeit zu sterben - Roman

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Erschienen: 09.09.2013
Gebunden, 305 Seiten
ISBN: 978-3-518-42382-0

Ein packender, sprachmächtiger Thriller aus der Glitzerwelt Kitzbühels

 

Ein Höllenritt von einem Roman

Die ›Streif‹ in Kitzbühel, das gefährlichsten Abfahrtsrennen der Welt, ein Höllenritt auf blankem Eis. Die Stadt im alljährlichen Ausnahmezustand: Alle Augen sind auf den Hahnenkamm, diese schneeglitzernde Welt und den Zielschuss gerichtet. Ein atemberaubender Tag, Wilderkaiserwetter, die Stimmung könnte nicht ausgelassener sein.

Bis plötzlich ein Kind auf der Piste verschwindet, was nicht ins Bild passt und schon gar nicht in die Bilderbuchregie der Veranstalter, des Ortes und der Feiernden. Was ist passiert? Ein Unfall? Eine Entführung? Missbrauch? Ein Familiendrama? Ein böser Scherz?

Die Suche beginnt. Doch ein verschwundener Junge stört nur die Party, die Politik, die Promis. Zu allem Unglück zieht auch noch aus heiterem Himmel ein Schneesturm auf, der alle Illusionen, alle Lügen wegfegt, den Schnee von gestern aufwirbelt und den Tod anweht …

In seinem rasanten neuen Roman, der aus der Kälte kommt und ans Herz geht, erzählt Albert Ostermaier von einem Wettlauf mit der Zeit und dem Tod, der wie ein Lawine alles unter sich zu begraben droht.

Pressestimmen

»Albert Ostermaier hat einen theatralischen Liebesthriller geschrieben, der seine Figuren mit schmutzigen Phantasien und zielstrebigem Pathos in den Abgrund jagt.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Seine Zeit zu sterben ist bitterböse und definitiv kein Krimi der klassischen oder geradlinigen Art ... auf jeden Fall lesenswert.«
Julia Reuter, Österreichischer Rundfunk
»Dieser gelungene Roman, den nicht alle Figuren überleben werden, hat, so irre das klingen mag, eine leichte, erfrischende Seite.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
»Seelenthriller? Heimatschnulze? Gesellschaftsroman? Oder einfach nur Krimi? Albert Ostermaiers neues Buch ist von allem ein bisschen: kritische Analyse und reißerische Kolportage. Und dabei spannend bis zur letzten Seite.«
Sabine Dultz, Münchner Merkur
»Albert Ostermaier wirft sich mit allem, was er hat, in eine halsbrecherische Abfahrt. Oft sieht man ihn auf nur noch einem Ski fast in die Fangzäune rauschen, doch mit einigen artistischen Manövern bleibt er auf der Strecke. Wer so viel riskiert, ist im Ziel zwangsläufig unter den Besten.«
Hartmut Wilmes, Kölnische Rundschau
»Ganz im Sinne der Österreichkritik, wie sie Elfriede Jelinek oder Thomas Bernhard geprägt haben, stellt der Autor in grotesken Bildern die alpine Dekadenz zur Schau ... Seine beschwingte Frottage versteht sich als ein literarischer Akt der Gnade. Er nimmt seinen Helden die Sünde, gewährt ihnen Absolution und lässt so das Menschliche in ihnen zum Vorschein kommen.«
Björn Hayer, Stuttgarter Zeitung
»Herausragend ist Ostermaiers Werk vor allem wegen der Sprache.«
Eva Hieber, Westdeutsche Allgemeine
»Kunstvoll, gegen alle Genre-Konvention gearbeitet.«
NEWS 45/2013

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