Jürgen Schebera
Vom Josty ins Romanische Café - Streifzüge durch Berliner Künstlerlokale der Goldenen Zwanziger

Mit zahlreichen Abbildungen
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Erschienen: 20.01.2020
insel taschenbuch 4757, Taschenbuch, 186 Seiten
ISBN: 978-3-458-36457-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt sich Berlin zur Kunstmetropole von europäischem Rang. Literaten, Dramatiker, bildende Künstler und Musiker ziehen in die Stadt und küren, wie einst die Pariser Boheme, Künstlerlokale zu ihrem geselligen und geistigen Treffpunkt: das Romanische Café, Schwannecke und Mutter Maenz, das Restaurant Schlichter, das Adlon, das Eden, das Kempinski oder die Mampestuben – Else Lasker-Schüler, Bertolt Brecht, Joseph Roth, Stefan Zweig, Erich Kästner, Gustaf Gründgens und viele andere verkehren hier.  

Mit zahlreichen Anekdoten und Zeitdokumenten führt Jürgen Schebera unterhaltsam und kurzweilig durch die Berliner Szenetreffs der Goldenen Zwanziger und stellt die Künstler vor, die dort diskutierten und stritten, erste literarische Versuche wagten – oder trickreich versuchten, an Geld für einen Kaffee zu kommen, Beziehungen zu einflussreichen Persönlichkeiten zu knüpfen oder einfach nur einen Sitzplatz im Lokal zu ergattern.

Im Original erschienen unter dem Titel Damals im Romanischen Café (Edition Leipzig).

Pressestimmen

»Wen das verräucherte, verruchte Fernseh-›Moka Efti‹ neugierig gemacht hat auf das echte ›Babylon Berlin‹, der findet in diesem schön gemachten Insel-Band ... mit dreizehn Beispielen genug an Hintergründen und Details, um sich ein Bild vom hauptstädtischen Biotop der Weimarer Boheme zu machen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Jürgen Schebera erzählt ... in seinem Buch sehr atmosphärisch und hat stets den Blick für die Anekdote.«
Welf Grombacher, Märkische Oderzeitung

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