NoViolet Bulawayo
Wir brauchen neue Namen - Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow
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Erschienen: 08.02.2016
suhrkamp taschenbuch 4651, Taschenbuch, 261 Seiten
ISBN: 978-3-518-46651-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüttensiedlung. Paradise heißt ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer verschenken Spielzeug, und in ganz Afrika kann man nirgendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz gewachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer größten Aufgabe …

Wir brauchen neue Namen erzählt von den Abenteuern eines Mädchens an einem unwirtlichen Ort in Afrika. NoViolet Bulawayo verleiht ihrer Heldin dabei eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – saftig und bittersüß, genau wie Darlings geliebte Guaven.

Im Original erschienen unter dem Titel We Need New Names (Little, Brown and Company, New York).

Pressestimmen

»... verständlich und packend geschrieben ... Wunderbar hat die Schriftstellerin die naive Sprache und Weltsicht ihrer Heldin eingefangen ... In Wortströmen, poetisch verdichtet, artikuliert sich das Leid der Emigrantin.«

Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung

»Wir europäischen Leser sollten endlich lernen, afrikanische Romane als Literatur wahrzunehmen.«

Robert Stockhammer, der Freitag

»..., dass es sowieso nicht um Reinheit, sondern um etwas ganz anderes, tatsächlich Neues geht, das wird ganz schnell klar in dieser furiosen Geschichte über Identität und Sprache.«

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

»Eine bewegende und schwer verdauliche Lektüre.«

Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»... was für eine Offenbarung diese Bücher sind - und im Fall von Wir brauchen neue Namen auch was für ein Vergnügen.«

Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 »...eine brillant geschriebene, bittersüße Geschichte.«

Monika Murphy-Witt, Brigitte Woman 10/2014

»Diese Sprachspiele, gepaart mit feinsinnigen Beobachtungen und gebrochen durch die Sicht eines Kindes und Teenagers, nehmen beim Lesen sofort mit dem allergrößten Vergnügen gefangen.«

Deutschlandradio Kultur

»Durchgängig aus der Kinderperspektive erzählt, entlarvt der Roman die gängige Vorstellung von Afrika als oberflächlich und fragwürdig ... In Wir brauchen neue Namen beschreibt Bulowayo wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist. Ein mitreißender Coming-of Age Roman, dem man überall auf der Welt viele Leser wünscht.«

Mareike Ilsemann, WDR

»Aus der Sicht des Kindes schildert die Autorin den Alltag in Simbabwe und in den USA mit scharfem Blick und mit Alltagsironie.«

Kolibri 2016/2017

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