Manon Garcia
Wir werden nicht unterwürfig geboren - Wie das Patriarchat das Leben von Frauen bestimmt

Aus dem Französischen von Andrea Hemminger
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D: 26,00 €
A: 26,80 €
CH: 36,50 sFr

Gepl. Erscheinen: 10.05.2021
Gebunden, 234 Seiten
ISBN: 978-3-518-58761-4

Inhalt

Sogar die unabhängigsten und feministischsten Frauen wissen vielleicht gelegentlich einen begehrenden Männerblick zu schätzen, wollen sich an einer starken Schulter ausweinen oder ziehen die Hausarbeit vermeintlich stärker erfüllenden Tätigkeiten vor. Sind solche Wünsche und Freuden mit ihrer Unabhängigkeit vereinbar oder stellen sie einen Verrat am jahrhundertelangen feministischen Kampf für Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung dar?

Jüngste Debatten im Kontext der #MeToo-Bewegung werfen ein hartes Licht auf diese Ambivalenzen und auf die Kehrseite der Männerherrschaft: die Zustimmung der Frauen zu ihrer eigenen Unterwerfung. Diese wurde als philosophisches Tabu und blinder Fleck des Feminismus in der Komplexität der gelebten Existenz bislang nie im Detail analysiert.

Im direkten Dialog mit dem Denken Simone de Beauvoirs stellt sich Manon Garcia dieser Aufgabe und meistert sie mit philosophischer Bravour. Und sie macht deutlich, warum es wichtig ist, die Mechanismen der Selbstunterwerfung von Frauen zu verstehen. Denn dieses Verstehen ist die notwendige Voraussetzung für jede Emanzipation.

Im Original erschienen unter dem Titel On ne nait pas soumise, on le devient (Flammarion).

Pressestimmen

»Manon Garcia denkt mit Takt und Finesse über das Tabuthema der Zustimmung von Frauen zu ihrer Unterwerfung nach.«
Elle
»Eine überzeugende und schlagkräftige philosophische Studie, die sich in den Dienst eines emanzipatorischen Denkens stellt.«
Le Monde
»In Anlehnung an Simone de Beauvoir untersucht Manon Garcia ein Tabuthema, das von Feministinnen meist gemieden wird: die Selbstunterwerfung der Frauen.«
Le Point

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