Park
Roman

Arnold, Mitte zwanzig, reist nach Athen, wo er Odile wiedersehen wird. Bevor sein Flieger geht, streift er durch Paris. Arnold sortiert Spam aus seinen Mails und wechselt seine Bildschirmhintergründe, er notiert Gedichte und wartet darauf, dass Odile ihm schreibt. In den Nachrichten hört er von einem Anschlag in der Stadt und fragt sich: Warum fühlen sich Terror, Unruhen und Gewalt nicht wirklich bedrohlich an? Oder warum dringt die Bedrohung nicht zu ihm durch? Auch dann nicht, als in Athen...

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Arnold, Mitte zwanzig, reist nach Athen, wo er Odile wiedersehen wird. Bevor sein Flieger geht, streift er durch Paris. Arnold sortiert Spam aus seinen Mails und wechselt seine Bildschirmhintergründe, er notiert Gedichte und wartet darauf, dass Odile ihm schreibt. In den Nachrichten hört er von einem Anschlag in der Stadt und fragt sich: Warum fühlen sich Terror, Unruhen und Gewalt nicht wirklich bedrohlich an? Oder warum dringt die Bedrohung nicht zu ihm durch? Auch dann nicht, als in Athen auf einer Demonstration die Situation eskaliert.

Park erzählt von der Oberfläche unserer Gegenwart, in der das Virtuelle genauso nah ist wie die Realität, und von einem Protagonisten, der gerade deshalb umso deutlicher spürt, dass es da noch mehr geben muss. Mit literarischem Wagemut und in lakonischen Sätzen schickt Marius Goldhorn ihn durch ein unsicheres Europa.

»Text & Sprache« 2021 (Shortlist)
Bibliografische Angaben
Service
Umschlag / Cover (Web)Umschlag / Cover (Print)
Produktsicherheit
Barrierefreiheit

STIMMEN

»Goldhorns trockener Humor entspringt einer ungebändigten Fantasie und feiert das Absurde. ... Solche Prosa entspringt einem echten Freigeist und lässt nur ein prägnantes Fazit zu: beachtlich!«
Björn Hayer, DER SPIEGEL
»Marius Goldhorn lässt in seinem Debütroman »Park« ein Echo unserer Gegenwart erklingen, das insbesondere für die Generation der Digital Natives fast unbequem zutreffend ist und in seiner Lakonie die dringliche Frage nach der eigenen politischen Heimat und ihrer aktiven Gestaltung stellt.«
Anna Göbel, politikkultur
»Goldhorns trockener Humor entspringt einer ungebändigten Fantasie und feiert das Absurde. ... Solche Prosa entspringt einem echten Freigeist und lässt nur ein prägnantes Fazit zu: beachtlich!«
Björn Hayer, DER SPIEGEL
»Marius Goldhorn lässt in seinem Debütroman »Park« ein Echo unserer Gegenwart erklingen, das insbesondere für die Generation der Digital Natives fast unbequem zutreffend ist und in seiner Lakonie die dringliche Frage nach der eigenen politischen Heimat und ihrer aktiven Gestaltung stellt.«
Anna Göbel, politikkultur

Personen für Park

Marius Goldhorn, geboren 1991 in Koblenz, studierte Geschichte und Literatur in Berlin und Hildesheim. Er ist Autor von Prosa, Essays und Gedichten. Park ist sein Debütroman.

Marius Goldhorn, geboren 1991 in Koblenz, studierte Geschichte und Literatur in Berlin und Hildesheim. Er ist Autor von Prosa, Essays und...


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