
Limitierte Sammlerstücke & exklusive Sonderausgaben
Limitierte Sammlerstücke & exklusive Sonderausgaben
Auf dieser Seite finden Sie eine erlesene Auswahl an besonders hochwertigen Büchern sowie letzte Restbestände einmaliger Sonderausgaben von großen Autorinnen und Autoren, die in streng limitierten Auflagen erhältlich sind. Diese einzigartigen Werke aus den letzten Jahrzehnten bestechen durch ihre außergewöhnliche Gestaltung und erstklassige Verarbeitung. Perfekt als wertvolles Geschenk oder zur Ergänzung Ihrer eigenen Sammlung.
edition suhrkamp-Kassette
36 Bände im Schuber
Die edition suhrkamp ist seit dem Erscheinen der ersten Bände im Jahr 1963 inhaltlich wie gestalterisch eine der berühmtesten Buchreihen Deutschlands. Inzwischen liegen über 2500 Bände in allen Farben des Regenbogens vor. Wir bieten Ihnen nun eine Auswahl aktueller Titel, die inhaltlich das gesamte Spektrum der edition suhrkamp abbilden: von Essay bis Lyrik, von Interview bis Kurzgeschichte. Jede Farbe des Regenbogenspektrums ist mit einem Band vertreten.
Die edition suhrkamp ist seit dem Erscheinen der ersten Bände im Jahr 1963 inhaltlich wie gestalterisch eine der berühmtesten Buchreihen Deutschlands. Inzwischen liegen über 2500 Bände in allen Farben des Regenbogens vor. Wir bieten Ihnen nun eine Auswahl aktueller Titel, die inhaltlich das gesamte Spektrum der edition suhrkamp abbilden: von Essay bis Lyrik, von Interview bis Kurzgeschichte. Jede Farbe des Regenbogenspektrums ist mit einem Band vertreten.




Oswald Egger: »Die ganze Zeit«
Ausgezeichnet mit dem »Preis der Stiftung Buchkunst« für das schönste Buch 2010
»Was tue ich eigentlich die ganze Zeit, während ich denke, daß ich spreche?« »Soll (will und kann) ich die Dinge mit den Augen derer sehen, die sie selber nicht mehr sehen oder noch nicht?« – Die elfunddreißig Ichs, welche in Oswald Eggers lyrischem Roman wie augenblicklich umgehende Schelmwesen toben, verflüchtigen sich in etwas, was – seit Augustinus – die ganze Zeit verheißt: Aufmerksamkeit, Erwartung und Erinnerung in einem. Die Jetzt-Sätze der Erzählung springen feixend ineinander: Gnome, Habergeißen und anderes Wolkengetier erringen fabelhaftes Eigenleben und hüpfen von der Maskenbühne tolldreist ins Parterre der Ungereimtheit. Sie führen dort ungeheure, verblichene, oft schroffe Szenerien einer bald abenteuerlichen, bald wilden Jagd nach Vergeblichem auf, wobei gilt: Zeit ist Welt.
Oswald Egger erbrachte in Diskrete Stetigkeit den »Nachweis, daß man über poetische Prinzipien und Muster verstörender, frischer, befreiter denken kann als so, daß es eben wieder zu den üblichen Gedichten führt« (Jörg Drews). Jetzt bringt Die ganze Zeit das Denken und die Genres in Bewegung: 800 wortdichte, einnehmende, mit sprachlichem Aplomb vom Autor typografisch gestaltete Seiten. Welche Welt!
»Was tue ich eigentlich die ganze Zeit, während ich denke, daß ich spreche?« »Soll (will und kann) ich die Dinge mit den Augen derer sehen, die sie selber nicht mehr sehen oder noch nicht?« – Die elfunddreißig Ichs, welche in Oswald Eggers lyrischem Roman wie augenblicklich umgehende Schelmwesen toben, verflüchtigen sich in etwas, was – seit Augustinus – die ganze Zeit verheißt: Aufmerksamkeit, Erwartung und Erinnerung in einem. Die Jetzt-Sätze der Erzählung springen feixend ineinander: Gnome, Habergeißen und anderes Wolkengetier erringen fabelhaftes Eigenleben und hüpfen von der Maskenbühne tolldreist ins Parterre der Ungereimtheit. Sie führen dort ungeheure, verblichene, oft schroffe Szenerien einer bald abenteuerlichen, bald wilden Jagd nach Vergeblichem auf, wobei gilt: Zeit ist Welt.
Oswald Egger erbrachte in Diskrete Stetigkeit den »Nachweis, daß man über poetische Prinzipien und Muster verstörender, frischer, befreiter denken kann als so, daß es eben wieder zu den üblichen Gedichten führt« (Jörg Drews). Jetzt bringt Die ganze Zeit das Denken und die Genres in Bewegung: 800 wortdichte, einnehmende, mit sprachlichem Aplomb vom Autor typografisch gestaltete Seiten. Welche Welt!


Suhrkamp × KPM Porzellan-Becher
Die Zeiten, in denen wir unseren Kaffee ausschließlich im Sitzen getrunken haben, sind vorbei. Aber man kann auch im Gehen etwas von der Alltagsgrandezza der Zeiten des Sitzkaffees zurückholen, indem man sich eines stilvollen To-Go-Bechers der Königlichen Porzellanmanufaktur bedient. In Royalblau passt er zu Suhrkamp wie der spülmaschinenfeste Deckel auf den To-Go-Becher – damit die 0,35 Liter Kaffee im Becher bleiben, egal, wie viele Hürden der Tag einem in den Weg legt.
Oswald Egger: »Euer Lenz«

Bitte geben Sie Ihre E-Mail Adresse ein. Wir benachrichtigen Sie, sobald Euer Lenz von Oswald Egger bestellbar ist. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen. Weiterführende Informationen finden Sie bitte in unseren Datenschutzhinweisen.
Signierte und nummerierte Ausgabe
Ein Ossian des Südens, geht Oswald Egger in Euer Lenz durchs Gebirg und an die Schelmgrenzen des Verstandes, unterläuft und überschreitet die stetigen, gedachten Linien einer Genealogie, welche beständig ineinander übergingen wie gedachte Schatten selbanderm Schlag: sie fliehen den, der sie sieht und sie folgen dem, der sie zieht.
Ein Ossian des Südens, geht Oswald Egger in Euer Lenz durchs Gebirg und an die Schelmgrenzen des Verstandes, unterläuft und überschreitet die stetigen, gedachten Linien einer Genealogie, welche beständig ineinander übergingen wie gedachte Schatten selbanderm Schlag: sie fliehen den, der sie sieht und sie folgen dem, der sie zieht.


»Theben« von Else Lasker-Schüler
Nummerierte Vorzugsausgabe mit Seideneinband im Schuber
1923 erschien Else Lasker-Schülers Theben: In diesem einzigartigen Text-Bild-Zyklus der doppelbegabten Künstlerin bilden zehn ihrer Gedichte in faksimilierter Handschrift – darunter »Ein alter Tibetteppich« und »Mein Volk« – mit eigens hierfür von ihr geschaffenen Zeichnungen ein neues, faszinierendes Ganzes, in dessen Zentrum ihr poetisches alter ego, Prinz Jussuf von Theben, steht. Der prächtig gestaltete, großformatige Band stellte auf zehn Doppelseiten jeweils ein Gedicht einem Bild gegenüber. Die Gedichte wurden von Else Lasker-Schüler für den Theben-Band ausgewählt und mit der Hand abgeschrieben. Fünfzig Exemplare der nur in einer Auflage von 250 Stück gedruckten Originalausgabe kolorierte sie eigenhändig, jedes von ihnen wurde so zum Unikat. Ein besonders schönes Exemplar dieser Vorzugsausgabe ist die Vorlage für die erstmalig vorliegende Neuausgabe des seltenen Buches, in der die Reproduktion einer Originalausgabe ergänzt wird durch die Transkription der handschriftlichen Gedichte und ein Nachwort der Herausgeberin.
1923 erschien Else Lasker-Schülers Theben: In diesem einzigartigen Text-Bild-Zyklus der doppelbegabten Künstlerin bilden zehn ihrer Gedichte in faksimilierter Handschrift – darunter »Ein alter Tibetteppich« und »Mein Volk« – mit eigens hierfür von ihr geschaffenen Zeichnungen ein neues, faszinierendes Ganzes, in dessen Zentrum ihr poetisches alter ego, Prinz Jussuf von Theben, steht. Der prächtig gestaltete, großformatige Band stellte auf zehn Doppelseiten jeweils ein Gedicht einem Bild gegenüber. Die Gedichte wurden von Else Lasker-Schüler für den Theben-Band ausgewählt und mit der Hand abgeschrieben. Fünfzig Exemplare der nur in einer Auflage von 250 Stück gedruckten Originalausgabe kolorierte sie eigenhändig, jedes von ihnen wurde so zum Unikat. Ein besonders schönes Exemplar dieser Vorzugsausgabe ist die Vorlage für die erstmalig vorliegende Neuausgabe des seltenen Buches, in der die Reproduktion einer Originalausgabe ergänzt wird durch die Transkription der handschriftlichen Gedichte und ein Nachwort der Herausgeberin.



Matthias Griebler: »Pinocchio, aber ein anderer. Gezeichnet«
Einmalige nummerierte und signierte Vorzugsausgabe in 350 Exemplaren mit der Originalradierung »Dies Buch Spiegel seines Lebens«. Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann. Im Schuber
Mit seinem Pinocchio hat Carlo Collodi eine der meistillustrierten Figuren der Weltliteratur erschaffen. Der Pinocchio des Wiener Zeichners Matthias Griebler aber ist keine Illustration dieses Textes. Dieses Künstlerbuch ist ein bis ins kleinste Detail gestaltetes Bildgefüge, unersättlich auf seine Figuren aus allen möglichen Perspektiven. Hinter den scheinbar unabschließbaren Konfigurationen erscheint die Person eines außergewöhnlichen Künstlers.
»Griebler ist ein intuitiver, ein radikal persönlicher Künstler«, schreibt Daniel Kehlmann über dieses Buch. »In seinem Pinocchio-Werk treffen sich die Sprache eines großen Zeichners und der Strich eines Dichters, und was dabei entsteht, ist nicht einfach eine Bilderreihe, es ist eine Lebensgeschichte und darüber hinaus eine gänzlich eigenständige Weltvision.«
Mit seinem Pinocchio hat Carlo Collodi eine der meistillustrierten Figuren der Weltliteratur erschaffen. Der Pinocchio des Wiener Zeichners Matthias Griebler aber ist keine Illustration dieses Textes. Dieses Künstlerbuch ist ein bis ins kleinste Detail gestaltetes Bildgefüge, unersättlich auf seine Figuren aus allen möglichen Perspektiven. Hinter den scheinbar unabschließbaren Konfigurationen erscheint die Person eines außergewöhnlichen Künstlers.
»Griebler ist ein intuitiver, ein radikal persönlicher Künstler«, schreibt Daniel Kehlmann über dieses Buch. »In seinem Pinocchio-Werk treffen sich die Sprache eines großen Zeichners und der Strich eines Dichters, und was dabei entsteht, ist nicht einfach eine Bilderreihe, es ist eine Lebensgeschichte und darüber hinaus eine gänzlich eigenständige Weltvision.«




»Zeichnungen« von Gerhard Richter und Amir Eshel
Ein Dialog über Sprache, Bilder, Gedichte und Erinnerungen
Im Jahr 2016 trafen sich der Gerhard Richter und der Literaturwissenschaftler und Dichter Amir Eshel zu einem Gespräch im Atelier des Künstlers. Im Zentrum ihres Dialogs stand die Frage, ob und wie man den Holocaust mit den Mitteln der Kunst darstellen könne. Der hier vorliegende Band entspringt diesem Gespräch: Amir Eshel schrieb Gedichte zu Motiven des Malers aus dessen Werk 40 Tage, der sie daraufhin für diesen Band noch einmal veränderte.
Die Gedichte werden in deutscher und hebräischer Sprache wiedergegeben - zusammen mit den »Zeichnungen« Gerhard Richters. Ausgangspunkt für Gerhard Richters Birkenau-Zyklus waren Fotografien, die Häftlinge im Krematorium des NS-Vernichtungslagers angefertigt hatten. Die vier abstrakten Gemälde, nach jahrelanger Vorarbeit enstanden, wurden 2014 vollendet. Eine Fotofassung wurde dem Deutschen Bundestag als Schenkung übergeben.
Im Jahr 2016 trafen sich der Gerhard Richter und der Literaturwissenschaftler und Dichter Amir Eshel zu einem Gespräch im Atelier des Künstlers. Im Zentrum ihres Dialogs stand die Frage, ob und wie man den Holocaust mit den Mitteln der Kunst darstellen könne. Der hier vorliegende Band entspringt diesem Gespräch: Amir Eshel schrieb Gedichte zu Motiven des Malers aus dessen Werk 40 Tage, der sie daraufhin für diesen Band noch einmal veränderte.
Die Gedichte werden in deutscher und hebräischer Sprache wiedergegeben - zusammen mit den »Zeichnungen« Gerhard Richters. Ausgangspunkt für Gerhard Richters Birkenau-Zyklus waren Fotografien, die Häftlinge im Krematorium des NS-Vernichtungslagers angefertigt hatten. Die vier abstrakten Gemälde, nach jahrelanger Vorarbeit enstanden, wurden 2014 vollendet. Eine Fotofassung wurde dem Deutschen Bundestag als Schenkung übergeben.





Suhrkamp Letterpress
»Das Buch der Hörspiele« von Mauricio Kagel
Einmalige Auflage in 1000 Exemplaren, nummeriert und signiert. Mit einem Kassettenband
Das Buch der Hörspiele ist ein Hör-Spielbuch und ein Lese-Buch. Das Lesen weist hin aufs Hören und auf die akustische Komposition, die Voraussetzung war für die jetzt erstmals lesbaren Hörstücke. Es ist ein Lesebuch, bei dem auch Lesen gelernt werden kann: kombinatorisches Lesen, instrumentales Lesen. Das so sehr einer Ästhetik des Akustischen verbundene Hörspielschaffen des Komponisten und Hörspielmachers Mauricio Kagels qualifiziert sich im Akt der schriftlichen Notierung als eigentlich akustische Literatur.
Das Buch der Hörspiele ist ein Hör-Spielbuch und ein Lese-Buch. Das Lesen weist hin aufs Hören und auf die akustische Komposition, die Voraussetzung war für die jetzt erstmals lesbaren Hörstücke. Es ist ein Lesebuch, bei dem auch Lesen gelernt werden kann: kombinatorisches Lesen, instrumentales Lesen. Das so sehr einer Ästhetik des Akustischen verbundene Hörspielschaffen des Komponisten und Hörspielmachers Mauricio Kagels qualifiziert sich im Akt der schriftlichen Notierung als eigentlich akustische Literatur.






Johann Wolfgang Goethe: »Elegie von Marienbad«



Rainer Maria Rilke: »Tagebuch Westerwede und Paris. 1902«
Limitierte Auflage von 1000 Exemplaren. Zwei Bände in Schmuckkassette.
Diese zweiteilige Edition des Taschenbuch Nr. 1 besteht aus einem in Leinen gebundenen Faksimile der beschriebenen Seiten in originaler Größe und Farbigkeit sowie einem Begleitband mit Transkription der Handschrift, ausführlichen Erläuterungen und einem Verzeichnis der von Rilke erwähnten Personen.
Diese zweiteilige Edition des Taschenbuch Nr. 1 besteht aus einem in Leinen gebundenen Faksimile der beschriebenen Seiten in originaler Größe und Farbigkeit sowie einem Begleitband mit Transkription der Handschrift, ausführlichen Erläuterungen und einem Verzeichnis der von Rilke erwähnten Personen.



Peter Weiss: »Rekonvaleszenz«
Mit drei Collagen vom Autor, im Schuber
Im Nachlaß von Peter Weiss fand sich ein abgeschlossenes Typoskript dem der 1982 gestorbene Autor den Titel Rekonvaleszenz gegeben hatte. Dieser Titel bezieht sich auf die persönliche Situation von Peter Weiss in der Mitte des Jahres 1970, als er, wie er es formulierte, »an die Grenzlinie«, an die Grenze des Todes, geriet; für ihn der Anlaß, eine Summe seines bisherigen Lebens als Schriftsteller zu ziehen: Die Veränderungen in seinem Schreiben, von den eher autobiographisch-surrealistischen Anfängen bis zu den objektiv dokumentierenden Theaterstücken, sein politisches Engagement selbstkritisch zu prüfen, auch auf seine Konsequenz für sein Werk. Aber nicht nur Anlaß zum »Rückblick« war diese Zwischenzeit, sondern sie brachte auch neue Formen der Wahrnehmung mit sich: »… geriet ich in ein Nachtleben, in dem meine sonstigen Vorsätze zum vernünftigen, verantwortungsvollen Reagieren rücksichtslosem Spott ausgesetzt wurden. Mein Umgang bestand hier vor allem aus Prostituierten, Spielern, Zirkusartisten, Komödianten, aus Unzugehörigen, Außenseitern, Gescheiterten, in einer eigentümlichen Unterwelt, einer Art Totenreich.«
Durch die täglichen Eintragungen, in denen Rückblick und Gegenwart sich verschränken, hat Peter Weiss einen einzigartigen Text geschaffen – indem er sich selbst, sein Schreiben, seine Nacht- und Tagträume in luzider Weise erzählt und durch sein Erzählen sie sich und dem Leser aufhellt.
Im Nachlaß von Peter Weiss fand sich ein abgeschlossenes Typoskript dem der 1982 gestorbene Autor den Titel Rekonvaleszenz gegeben hatte. Dieser Titel bezieht sich auf die persönliche Situation von Peter Weiss in der Mitte des Jahres 1970, als er, wie er es formulierte, »an die Grenzlinie«, an die Grenze des Todes, geriet; für ihn der Anlaß, eine Summe seines bisherigen Lebens als Schriftsteller zu ziehen: Die Veränderungen in seinem Schreiben, von den eher autobiographisch-surrealistischen Anfängen bis zu den objektiv dokumentierenden Theaterstücken, sein politisches Engagement selbstkritisch zu prüfen, auch auf seine Konsequenz für sein Werk. Aber nicht nur Anlaß zum »Rückblick« war diese Zwischenzeit, sondern sie brachte auch neue Formen der Wahrnehmung mit sich: »… geriet ich in ein Nachtleben, in dem meine sonstigen Vorsätze zum vernünftigen, verantwortungsvollen Reagieren rücksichtslosem Spott ausgesetzt wurden. Mein Umgang bestand hier vor allem aus Prostituierten, Spielern, Zirkusartisten, Komödianten, aus Unzugehörigen, Außenseitern, Gescheiterten, in einer eigentümlichen Unterwelt, einer Art Totenreich.«
Durch die täglichen Eintragungen, in denen Rückblick und Gegenwart sich verschränken, hat Peter Weiss einen einzigartigen Text geschaffen – indem er sich selbst, sein Schreiben, seine Nacht- und Tagträume in luzider Weise erzählt und durch sein Erzählen sie sich und dem Leser aufhellt.


Wolfgang Koeppen: Werke
Schuber mit vom Autor signiertem ersten Band
»W. K., Literat. Mit anderen Worten: ich ging freiwillig in die Sklaverei. Wie oft habe ich den bewußten oder unbewußten Schritt, der mich immer noch freut, bereut.«
Trotz aller Skepsis gegenüber der eigenen Profession – Wolfgang Koeppen wurde in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu einem der wichtigsten und profiliertesten Autoren der Nachkriegsliteratur und zu einem der wenigen deutschen Reiseschriftsteller von Rang nach 1945, dessen Essays über Aufenthalte in Spanien und der Sowjetunion, in Frankreich und den USA vom Süddeutschen Rundfunk gesendet wurden. Mit den Romanen Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom erschrieb sich Koeppen einen Ruf als lakonisch präziser Chronist restaurativer Politik in der Bundesrepublik der fünfziger Jahre.

»W. K., Literat. Mit anderen Worten: ich ging freiwillig in die Sklaverei. Wie oft habe ich den bewußten oder unbewußten Schritt, der mich immer noch freut, bereut.«
Trotz aller Skepsis gegenüber der eigenen Profession – Wolfgang Koeppen wurde in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu einem der wichtigsten und profiliertesten Autoren der Nachkriegsliteratur und zu einem der wenigen deutschen Reiseschriftsteller von Rang nach 1945, dessen Essays über Aufenthalte in Spanien und der Sowjetunion, in Frankreich und den USA vom Süddeutschen Rundfunk gesendet wurden. Mit den Romanen Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom erschrieb sich Koeppen einen Ruf als lakonisch präziser Chronist restaurativer Politik in der Bundesrepublik der fünfziger Jahre.




















