Friedrich Ani erhält den Münchener Literaturpreis 2026
Nachricht16.04.2026
Der Schriftsteller erhält den mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreis der Stadt München für sein literarisches Gesamtwerk.
»Friedrich Ani kennt man seit 30 Jahren als herausragenden, originellen und vielfach preisgekrönten Krimi-Autor. Der Münchner Schriftsteller ist aber weit mehr. Ani schreibt Gedichte, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke. Sein Roman Die unterirdische Sonne (2014) ist eine aufwühlende Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendgewalt. Und in Schlupfwinkel. Fantasien über eine fremde Heimat (2025) hat sich Ani auf eindringliche, bewegende Weise als Sohn einer ›Heimatvertriebenen‹ aus Schlesien und eines syrischen Studenten mit der eigenen Herkunft befasst. Die Literatur erscheint darin als Fluchtort, als ›Schlupfwinkel‹. Und von Menschen, die flüchten, die verschwinden, wird auch in Anis Krimis erzählt. Um Mord und Totschlag geht es darin auch. Aber noch weit mehr um das Hin(ein)schauen in die Gegenwart. Weswegen uns Ani literarisch auch in kein touristisches Weißwurst-München und stattdessen in weniger bekannte Seitenstraßen der Stadt führt. Das alles macht er mit einer genauso poetischen wie klaren Sprache, mit psychologischem Tiefblick, der neben zahlreichen Abgründen vor allem die Einsamkeit der Menschen offenbart. Und für dieses vielseitige, tiefgründige Lebenswerk erhält Friedrich Ani den Literaturpreis der Stadt München«, so die Begründung der Jury.
Der Münchener Literaturpreis wird alle drei Jahre – alternierend mit dem Publizistikpreis und dem Übersetzungspreis – für ein literarisches Gesamtwerk verliehen. Ausgezeichnet werden Schriftsteller:innen, deren Werke in Stil und Gehalt hohe Qualität aufweisen und die München als Literaturstadt Geltung und Ansehen verschaffen.
Die Preisverleihung wird am 14. Juli 2026 im feierlichen Rahmen im Literaturhaus München stattfinden.
»Friedrich Ani kennt man seit 30 Jahren als herausragenden, originellen und vielfach preisgekrönten Krimi-Autor. Der Münchner Schriftsteller ist aber weit mehr. Ani schreibt Gedichte, Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke. Sein Roman Die unterirdische Sonne (2014) ist eine aufwühlende Auseinandersetzung mit dem Thema Jugendgewalt. Und in Schlupfwinkel. Fantasien über eine fremde Heimat (2025) hat sich Ani auf eindringliche, bewegende Weise als Sohn einer ›Heimatvertriebenen‹ aus Schlesien und eines syrischen Studenten mit der eigenen Herkunft befasst. Die Literatur erscheint darin als Fluchtort, als ›Schlupfwinkel‹. Und von Menschen, die flüchten, die verschwinden, wird auch in Anis Krimis erzählt. Um Mord und Totschlag geht es darin auch. Aber noch weit mehr um das Hin(ein)schauen in die Gegenwart. Weswegen uns Ani literarisch auch in kein touristisches Weißwurst-München und stattdessen in weniger bekannte Seitenstraßen der Stadt führt. Das alles macht er mit einer genauso poetischen wie klaren Sprache, mit psychologischem Tiefblick, der neben zahlreichen Abgründen vor allem die Einsamkeit der Menschen offenbart. Und für dieses vielseitige, tiefgründige Lebenswerk erhält Friedrich Ani den Literaturpreis der Stadt München«, so die Begründung der Jury.
Der Münchener Literaturpreis wird alle drei Jahre – alternierend mit dem Publizistikpreis und dem Übersetzungspreis – für ein literarisches Gesamtwerk verliehen. Ausgezeichnet werden Schriftsteller:innen, deren Werke in Stil und Gehalt hohe Qualität aufweisen und die München als Literaturstadt Geltung und Ansehen verschaffen.
Die Preisverleihung wird am 14. Juli 2026 im feierlichen Rahmen im Literaturhaus München stattfinden.
Friedrich Ani im Suhrkamp Verlag
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