Lutz Seiler

Lutz Seiler
© Jürgen Bauer

Lutz Seiler wurde 1963 in Gera/Thüringen geboren, heute lebt er in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Nach einer Lehre als Baufacharbeiter arbeitete er als Zimmermann und Maurer. 1990 schloß er ein Studium der Germanistik ab, seit 1997 leitet er das Literaturprogramm im Peter-Huchel-Haus. 
Er unternahm Reisen nach Zentralasien, Osteuropa und war Writer in Residence in der Villa Aurora in Los Angeles sowie Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis und 2014 den Deutschen Buchpreis.

Zuletzt erschienen

Veranstaltungen

Videobeiträge

Bildergalerien

Nachrichten

Kommentare

»Lutz Seilers ›pech & blende‹ war mein erster moderner Gedichtband, den ich Hände hatte ... Für mich klang ›pech & blende‹ wie Glück und Leid. Ich dachte dabei an dialektische Reimgebilde, die ich fortan schreiben wollte – er hat mir nach langem Sinnsuchen, der Lektüren Hesses und Novalis, Nietzsches und den Klassikern, eine neue Richtung aufgezeigt. Ein sanftes und ein hartes Wort, welches überlagert wird, wie Yin und Yang... Er ist für mich auch ein Vorbild, da er schreibender Handwerker, Dachdecker und Zimmermann war. Am Tag als er für ›Kruso‹ seinen Buchpreis bekam, rief ich im Huchelhaus an und erreichte ihn prompt - ohne ihn wäre die Poesie nicht die, die sie für mich wurde. Ich würde auch alle seine Gedichtbände mit einem Sehr gut auszeichnen.«
Uwe Kraus, 24.09.2018

Kommentieren