Lutz Seiler

Lutz Seiler
© Heike Steinweg

Lutz Seiler wurde 1963 in Gera/Thüringen geboren, heute lebt er in Wilhelmshorst bei Berlin und in Stockholm. Nach einer Lehre als Baufacharbeiter arbeitete er als Zimmermann und Maurer. 1990 schloß er ein Studium der Germanistik ab, seit 1997 leitet er das Literaturprogramm im Peter-Huchel-Haus. 
Er unternahm Reisen nach Zentralasien, Osteuropa und war Writer in Residence in der Villa Aurora in Los Angeles sowie Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Für sein Werk erhielt er mehrere Preise, darunter den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Bremer Literaturpreis, den Uwe-Johnson-Preis, 2014 den Deutschen Buchpreis und den Preis der Leipziger Buchmesse 2020.

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Pressestimmen

»Lutz Seiler ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. In seinen Gedichten aber erzählt er die Geschichten nicht ›aus‹, sondern er schlägt nur wenige Takte an und gibt so einen Ton vor, der lange nachklingt. Seiler legt in seinen Gedichten Tonspuren. Wer ihnen nachhört, findet neben der ... Geschichte auch Zugang zu ganz eigenen, lange zurückliegenden Ereignissen.«
Michael Opitz, Deutschlandradio Kultur

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Kommentare

Am Tag als er für ›Kruso‹ seinen Buchpreis bekam, rief ich im Huchelhaus an und erreichte ihn prompt - ohne ihn wäre die Poesie nicht die, die sie für mich wurde. Ich würde auch alle seine Gedichtbände mit einem Sehr gut auszeichnen.
Uwe Kraus

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