Sibylle Lewitscharoff

Sibylle Lewitscharoff
© Jürgen Bauer

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten die Romane Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003) und Consummatus (2006). Der Roman Apostoloff wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2013 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ...

Sibylle Lewitscharoff, 1954 in Stuttgart als Tochter eines bulgarischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren, studierte Religionswissenschaften in Berlin, wo sie, nach längeren Aufenthalten in Buenos Aires und Paris, heute lebt. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst als Buchhalterin in einer Werbeagentur. Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays. Für Pong erhielt sie 1998 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten die Romane Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003) und Consummatus (2006). Der Roman Apostoloff wurde 2009 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2013 wurde sie mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Sibylle Lewitscharoff ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Berliner Akademie der Künste. 2013/14 verbrachte sie ein Jahr als Stipendiatin in der Villa Massimo in Rom, danach war sie Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

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Pressestimmen

»Die Welt ist rau ... wenn wir nicht glauben könnten, also an Engel, an Schönheit, an Hass und an diese tollen Bücher von Sibylle Lewitscharoff.«
Die ZEIT
»Lewitscharoffs große Kunst besteht darin, das realistische Erzählen mit der Sphäre des Überwirklichen so nonchalant zu verschmelzen, dass auch die Welt jenseits des rational Wahrnehmbaren als völlig rational und glaubhaft erscheint.«
Sigrid Löffler
»Sibylle Lewitscharoff ist eine Sprachverführerin.«
Joachim Dicks, NDR
»In ihren Büchern aber lässt Sibylle Lewitscharoff die ganze Emphase ihrer Virtuosität und alle Lust ihrer barock farbigen Fabulierfreude den Figuren zuteil werden. Sie hat mit dem verrückten Pong oder mit der furiosen Erzählerin von Apostoloff Figuren geschaffen, die in ihrer Exzentrik die bittere Heiterkeit Shakespearescher Narren mit der Melancholie verlorener, verstoßener Existenzen verbinden: Und daraus ihre aufsässige Selbstbehauptung schöpfen.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

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Kommentare

Sibylle Lewitscharoff hat eine wunderbare, eigene, wahrhaftige und originelle Sprache.
Martina Riemer

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