Die Judith von Shimoda

Nach einem Stück von Yamamoto Yuzo
In Zusammenarbeit mit Hella Wuolijoki. Rekonstruktion einer Spielfassung und mit einem Nachwort von Hans Peter Neureuter
Die Judith von Shimoda
Nach einem Stück von Yamamoto Yuzo
In Zusammenarbeit mit Hella Wuolijoki. Rekonstruktion einer Spielfassung und mit einem Nachwort von Hans Peter Neureuter
Die Judith von Shimoda zeigt am Beispiel der Geisha Okichi ein typisches Heldenschicksal. Während große Heroen dauerhaft in die Geschichte eingehen, geraten die kleineren schon kurz nach ihrem Einsatz in Vergessenheit. Mit dieser Tradition bricht das Stück bewußt und bringt auch das auf die Bühne, was nach der Tat geschieht.
Die Judith von Shimoda zeigt am Beispiel der Geisha Okichi ein typisches Heldenschicksal. Während große Heroen dauerhaft in die Geschichte eingehen, geraten die kleineren schon kurz nach ihrem Einsatz in Vergessenheit. Mit dieser Tradition bricht das Stück bewußt und bringt auch das auf die Bühne, was nach der Tat geschieht.
Anmerkung zu »Die Judith von Shimoda« - Die Judith von Shimoda. Spielfassung - Glen W. Shaw: Einleitung zur englischen Übersetzung von Yamamoto Yuzo »Three Plays« - Brechts Journal vom 25.9.1940 - Stückplan - Notizen und Entwürfe - Die Handlung erstreckt sich - »Die Judtih von Shimoda« (im Film) - Der unbekannte Soldat - Yamamoto: Ich bin nicht gekauft - Hans Peter Neureuter: Nachwort
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Personen für Die Judith von Shimoda

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München Naturwissenschaften, Medizin und Literatur. Sein Studium musste er allerdings bereits im Jahr 1918 unterbrechen, da er in einem Augsburger Lazarett als Sanitätssoldat eingesetzt wurde. Bereits während seines Studiums begann Brecht Theaterstücke zu schreiben. Ab 1922 arbeitete er als Dramaturg an den Münchener Kammerspielen. Von 1924 bis 1926 war er Regisseur an Max Reinhardts Deutschem Theater in Berlin. 1933 verließ Brecht mit seiner Familie und Freunden Berlin und flüchtete über Prag, Wien und Zürich nach Dänemark, später nach Schweden, Finnland und in die USA. Neben Dramen schrieb Brecht auch...

Bertolt Brecht wurde am 10. Februar 1898 in Augsburg geboren und starb am 14. August 1956 in Berlin. Von 1917 bis 1918 studierte er an der ...

Beteiligter, Nachwort
Hans Peter Neureuter wurde 1938 geboren und setzte sich in seiner Dissertation im Jahr 1968 mit dem Spiegelmotiv bei Clemens Brentano auseinander. Neureuter lehrt seit 1973 am Institut für Neue Deutsche Literatur in Regensburg. Er hat am Brecht Handbuch mitgewirkt und forschte in seiner Habilitationsschrift zu Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti. Hans Peter Neureuter hat Die Judith von Shimoda aus dem Finnischen ins Deutsche übersetzt und die Bühnenfassung rekonstruiert.
Beteiligter, Nachwort
Hans Peter Neureuter wurde 1938 geboren und setzte sich in seiner Dissertation im Jahr 1968 mit dem Spiegelmotiv bei Clemens Brentano auseinander....
Beteiligte
Hella Wuolijoki wurde 1886 in Livland geboren und ging einer erfolgreichen politischen und schriftstellerischen Karriere nach. Ihre Texte zeichnen sich besonders durch komplexe Frauenfiguren aus. Nach einem Gefängnisaufenthalt von 1943-1944 wurde Wuolijoki als Fraktionsvorsitzende der Demokratischen Union des Finnischen Volkes Mitglied des Finnischen Reichstags. Sie war von 1945-1949 Direktorin beim finnischen Rundfunk und veröffentlichte unter dem Pseudonym »Juhani Tervapää«.
Bertolt Brecht verbachte drei Monate seiner Zeit im finnischen Exil auf Wuolijokis Gut Marlebäck, wo beide gemeinsam Texte verfassten und überarbeiteten. Brecht ließ sich inspirieren von Hella Wuolijokis Werk im Hinblick auf verhandelte Stoffe, orientierte sich daran, wie sie komplexe Sachverhalte zugänglich...
Beteiligte
Hella Wuolijoki wurde 1886 in Livland geboren und ging einer erfolgreichen politischen und schriftstellerischen Karriere nach. Ihre Texte zeichnen...

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