Das Blaue vom Himmel

Roman
Das Blaue vom Himmel
Roman

Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die...

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Was, wenn es die Möglichkeit gäbe, die Erde abzukühlen, der Himmel dadurch aber nie wieder blau wäre? Hannah arbeitet an einer Ausstellung mit, die dieses Blau bewahren soll, kurz bevor eine globale Geoengineering-Maßnahme in Kraft treten wird. Durch die in die Stratosphäre geschossenen Schwefelpartikel wird sich das Sonnenlicht anders brechen, Meere und Flüsse werden verblassen, und der blaue Planet wird sich milchig grau färben. »Kannst du das Blaue beschreiben?«, fragt Hannah die Menschen, denen sie mit ihrem Aufnahmegerät gegenübersitzt: eine Filmemacherin, einen Botaniker, ihre ältere Schwester Vera. Immer tiefer taucht Hannah in die Erinnerungen der anderen ein, die am Tag der Ausstellungseröffnung in einem Raum zusammenfinden. Und plötzlich steht da auch Jakob, Hannahs Vater. Auch er hat eine Geschichte zu erzählen, über die die beiden bisher nie gesprochen haben.

Das Blaue vom Himmel erzählt davon, wie sich Veränderungen von historischer Tragweite im Persönlichen spiegeln. Von Verlusten und Abschieden – und vom Bewahren der Dinge, die uns kostbar sind, von Menschen, die wir lieben.

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Personen für Das Blaue vom Himmel

Magdalena Schrefel, 1984 geboren, studierte Europäische Ethnologie in Wien und Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Erzählungen, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Robert Walser-Preis 2022 für ihren Erzählungsband Brauchbare Menschen (es 2800) und mit dem NESTROY-Preis in der Kategorie »Bestes Stück – Autor:innenpreis« 2024 für Die vielen Stimmen meines Bruders, dessen Umsetzung als Hörspiel vom ORF als bestes Originalhörspiel des Jahres 2024 ausgezeichnet wurde.
Magdalena Schrefel, 1984 geboren, studierte Europäische Ethnologie in Wien und Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie schreibt Theaterstücke,...

STIMMEN

»In ihrem erzählerischen und psychologischen Mosaik steckt so viel Detailfreude und Menschenkenntnis, wie man es sich in der Literatur nur wünschen kann. Zugleich ... ist Das Blaue vom Himmel ein sowohl sprachlich als auch konzeptionell versiertes Kunststück, das seinen Sog nicht durch den Inhalt, sondern die Form bekommt ...«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Hintersinniges Gedankenspiel und eine feinsinnige Familiengeschichte.«
FOCUS (7/2026)
»Bildgewaltig beleuchtet die Dramatikerin Magdalena Schrefel die komplexe Wechselwirkung von Mensch und Natur. Spannend! «
Petra Schulte, emotion
»In ihrem erzählerischen und psychologischen Mosaik steckt so viel Detailfreude und Menschenkenntnis, wie man es sich in der Literatur nur wünschen kann. Zugleich ... ist Das Blaue vom Himmel ein sowohl sprachlich als auch konzeptionell versiertes Kunststück, das seinen Sog nicht durch den Inhalt, sondern die Form bekommt ...«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Hintersinniges Gedankenspiel und eine feinsinnige Familiengeschichte.«
FOCUS (7/2026)
»Bildgewaltig beleuchtet die Dramatikerin Magdalena Schrefel die komplexe Wechselwirkung von Mensch und Natur. Spannend! «
Petra Schulte, emotion
»Magdalena Schrefel erzählt unaufgeregt ... [Der Roman] verdichtet sich zu einer Atmosphäre der diffusen Bedrohung und des Ausgesetztseins, die noch einmal gesteigert wird durch das globale Untergangsszenario im Hintergrund: Eine Welt entweder im Hitzekollaps oder ohne offenen Himmel. Und doch besteht bei Schrefel Hoffnung immerhin auf die Verhinderung des Schlimmsten.«
Wiebke Porombka, Deutschlandfunk Kultur
»Sehr geschickt erdet Magdalena Schrefel ihren Rechercheroman Das Blaue vom Himmel mit einer undurchsichtigen Familiensituation. ... [Sie] schafft es [außerdem], scheinbar mühelos, Kunstwerke über Sprache ins Sehen zu bringen ...«
Lisa Kreißler, NDR

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