Muskismus

Aufstieg und Herrschaft eines Technoking
Aus dem Englischen von Stephan Gebauer
Muskismus
Aufstieg und Herrschaft eines Technoking
Aus dem Englischen von Stephan Gebauer

Mit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 2024 schwang er sich zu einem der wichtigsten Einflüsterer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit seiner Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) daran, den amerikanischen Staat zu zerlegen.

Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten? Um die Welt...

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Mit Paypal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert, nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 2024 schwang er sich zu einem der wichtigsten Einflüsterer Donald Trumps auf, anschließend machte er sich mit seiner Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) daran, den amerikanischen Staat zu zerlegen.

Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten? Um die Welt zu begreifen, die Musk erschafft, müssen wir die Welten verstehen, die Musk erschaffen haben. Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeichnen nach, wie sich im Silicon Valley um die Vorstellungen von Disruption und tollkühnen CEOs ein regelrechter Kult bildete, wie soziale Medien und Videospiele die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger etablierten und wie rassistische Memes und Verschwörungstheorien Eingang fanden in die Gedankenwelt des reichsten Menschen der Erde. Der Muskismus, so Slobodian und Tarnoff, ist ein frankensteinsches Monster des zeitgenössischen Kapitalismus.

Bibliografische Angaben
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Muskismus

Personen für Muskismus

Quinn Slobodian, geboren 1978, ist Professor für Internationale Geschichte an der Boston University. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag von ihm Globalisten. Das Ende der Imperien und der Aufstieg des Neoliberalismus (2019) und Kapitalismus ohne Demokratie. Wie Marktradikale die Welt in Mikronationen, Privatstädte und Steueroasen zerlegen wollen (2023)
Quinn Slobodian, geboren 1978, ist Professor für Internationale Geschichte an der Boston University. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag von ihm...
Ben Tarnoff, geboren 1985, arbeitet als Autor und außerdem für Technologieunternehmen. Unter anderem erschienen von ihm Internet for the People (2022) und (zusammen mit Moira Weigel) Voices from the Valley: Tech Workers Talk About What They Do – And How They Do It (2020). Tarnoff lebt in Massachusetts und schreibt regelmäßig für die New York Review of Books.
Ben Tarnoff, geboren 1985, arbeitet als Autor und außerdem für Technologieunternehmen. Unter anderem erschienen von ihm Internet for the...
Übersetzer
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanović und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.
Übersetzer
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason,...

STIMMEN

»Das Buch schafft es, den Milliardär nicht boß als exzentrische Einzelperson, sondern als Symptom eines neuen Weltverständnisses darzustellen.«
Christian Schiffer, BR
»Mit Muskismus liefern [Slobodian und Tarnoff] das bisher wichtigste Werk, um Elon Musks Rolle im Geflecht der Maga-Bewegung und des Silicon-Valley-Libertarismus systemisch zu begreifen.«
Michael Marti, Sonntagszeitung
»Als Musk-Deuter ... brillieren [Slobodian und Tarnoff und] erklären, wie Musk vom ›Festungsfuturismus‹ Südafrikas geprägt ist, dass von Staatsferne bei ihm nicht die Rede sein kann und woher die Idee vom ›woken Gedanken-Virus‹ kommt.«
Mladen Gladić, WELT AM SONNTAG
»Das Buch schafft es, den Milliardär nicht boß als exzentrische Einzelperson, sondern als Symptom eines neuen Weltverständnisses darzustellen.«
Christian Schiffer, BR
»Mit Muskismus liefern [Slobodian und Tarnoff] das bisher wichtigste Werk, um Elon Musks Rolle im Geflecht der Maga-Bewegung und des Silicon-Valley-Libertarismus systemisch zu begreifen.«
Michael Marti, Sonntagszeitung
»Als Musk-Deuter ... brillieren [Slobodian und Tarnoff und] erklären, wie Musk vom ›Festungsfuturismus‹ Südafrikas geprägt ist, dass von Staatsferne bei ihm nicht die Rede sein kann und woher die Idee vom ›woken Gedanken-Virus‹ kommt.«
Mladen Gladić, WELT AM SONNTAG
»Lesenswert ist das Buch ... allemal ... [Es hilft,] Musk und sein Weltbild besser zu vertehen ...«
Constantin Hühn, Deutschlandfunk Kultur
»Anhand von Leben und Werk des Elon Musk stellt uns dieses tadellos recherchierte und hervorragend geschriebene Buch etwas vor, das über die Person Musk hinausweist: den Muskismus, ein Programm, das den Staat nutzt, um das eigene Unternehmertum zu finanzieren und den Aufstieg sowie die Herrschaft einer neuen technokratischen Ingenieurselite sicherzustellen. Technisches Können soll nicht länger der Gleichheit, sondern ihrem Gegenteil dienen. Start-ups sind auf dem Weg, zu Satrapen zu werden.«
Branko Milanović

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