Werkausgabe in 43 Bänden
Ein Band von überzeitlicher Geltung
Mit Berliner Sachen veröffentlichte Uwe Johnson 1975 erstmals einen Band mit Aufsätzen. Hierfür stellte er Texte zusammen, die zwischen 1961 und 1971 entstanden sind und größtenteils schon an anderer Stelle publiziert waren. Die Texte sind zumeist aus tagespolitischem Anlass geschrieben und zeigen Johnson als einen wachen Intellektuellen, der mit seinen journalistischen Recherchen im politischen Geschehen interveniert. Johnson hat 13 Texte unterschiedlicher Länge...
Mit Berliner Sachen veröffentlichte Uwe Johnson 1975 erstmals einen Band mit Aufsätzen. Hierfür stellte er Texte zusammen, die zwischen 1961 und 1971 entstanden sind und größtenteils schon an anderer Stelle publiziert waren. Die Texte sind zumeist aus tagespolitischem Anlass geschrieben und zeigen Johnson als einen wachen Intellektuellen, der mit seinen journalistischen Recherchen im politischen Geschehen interveniert. Johnson hat 13 Texte unterschiedlicher Länge und Art sorgfältig zu einem Band arrangiert, der über tagesaktuelle Stellungnahmen hinausreicht. Nicht alle kreisen um Berlin, nicht einmal alle unmittelbar um Deutsch-Deutsches. Aber alle kreisen um die Möglichkeit und Unmöglichkeit des Dialogs und sind auch untereinander als Dialog kenntlich gemacht, zu verstehen als Einladung zum Gespräch über und gegen die Sprachlosigkeit des geteilten Berlin. Johnson bemühte sich, Berlin eine Stimme zu geben.
Das international besetzte Herausgeberteam greift in seinen Erläuterungen und Kommentaren genau diese Eigenheit von Johnsons Zusammenstellung auf: Es ist ein Blick über den deutsch-deutschen Tellerrand hinaus und von überzeitlicher Geltung.
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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Uwe Johnson
Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und seiner Schwester zunächst nach Recknitz, dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 schrieb er sich an der Universität Leipzig als Germanistikstudent ein und legte sein Diplom über Ernst Barlachs Der gestohlene Mond ab. Bereits während des Studiums begann er mit der Niederschrift des Romans Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Er bot ihn 1956 verschiedenen Verlagen der DDR an, die eine Publikation ablehnten. 1957 lehnte auch Peter Suhrkamp die Veröffentlichung ab. Der Roman wurde erst nach dem Tode von...
Uwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in...

