Cees Nooteboom
Abschied - Gedicht aus der Zeit des Virus

Zweisprachige Ausgabe Aus dem Niederländischen von Ard Posthuma Mit Bildern von Max Neumann
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Erschienen: 15.02.2021
Bibliothek Suhrkamp 1522, Gebunden, 87 Seiten
ISBN: 978-3-518-22522-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Abschied hebt an in einem Garten, mit der Beschreibung einiger mediterraner Pflanzen, daraus erwachsen Erinnerungen an den Krieg, an eine Vergangenheit, die nie vergangen war, mythische Anklänge. Und dann nimmt das Gedicht eine vollkommen andere Wendung, als plötzlich ein mysteriöses Virus die Welt erobert und unser aller Schicksal verändert.

Doch der Fluchtpunkt bleibt: das unwiederbringliche Verschwinden dessen, der da furchtlos spricht. Und aus einer ungeheuerlichen sprachlichen Verdichtung die Essenz eines ganzen Lebens gewinnt, Bilder von karger Schönheit schafft, das Licht zwischen den Bildern einfängt. Ein Elementargedicht schreibt.

Was geschieht, wenn alles verschwindet? Cees Nooteboom hat ein spätes Gipfelwerk geschaffen, wie aus der Zeit entrückte »Lektionen im klarsten Unheil«, in denen Vergangenheit und Zukunft, Nostalgie und das Bewusstsein von Vollendung – versöhnlich? – ineinander zu schwingen beginnen.

Im Original erschienen unter dem Titel Afscheid (Uitgeverij Koppernik).

Pressestimmen

»Diese Gedichte bilden ... die eigentliche Mitte eines umfangreichen Werkes.«
Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung
»Ein Buch über all die verschwundenen Freuden, die Einsamkeit zuletzt. Ein Buch über das Glück, das er hatte, und all das Unheil auch, das wohl dazugehört.«
Volker Weidermann, Der Spiegel
»Mit Abschied ist Cees Nooteboom ein Lebenszeichen geglückt, das signalisiert, wie sehr wir Dichter wie ihn brauchen: gerade in dieser Zeit.«
Andreas Müller, Darmstädter Echo
»Sein neuer Gedichtband Abschied ist wie ein Lied, das in einem Garten beginnt, dann vom Krieg erzählt, um ... von einem Virus bestimmt zu sein, der die Welt durchdringt.«
Nürnberger Nachrichten
»Der große niederländische Schriftsteller Cees Nooteboom hat während der Pandemie Verse geschrieben. Es sind melancholische Zeilen ...«
Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Erschienen sind Cees Nootebooms faszinierende Arbeiten in einer zweisprachigen Edition.«
Ulf Heise, Freie Presse
»Seine Bilder sind klar, seine Gedanken zugänglich wie seine Stimmungen, die er mitteilen möchte, ohne sie künstlich zu verrätseln.«
Joachim Dicks, NDR
»[Nooteboom] reflektiert Vergangenes und die Vergänglichkeit, schwindende Erinnerungen, Abschied und Tod. Eine Bereicherung ...«
Uschi Licht, ekz.bibliotheksservice

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