Philipp Sarasin
Darwin und Foucault - Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie

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Erschienen: 11.02.2019
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2276, Taschenbuch, 456 Seiten
ISBN: 978-3-518-29876-3

Inhalt

Charles Darwin und Michel Foucault stehen beide für ein Denken, das in radikaler Weise mit Traditionen bricht und den Unterschied zwischen Natur und Kultur ebenso in Frage stellt wie das angebliche Wesen der Dinge. Philipp Sarasin bringt in seinem vielgerühmten Buch, das sich als Untersuchung über die Grundlagen historischen Denkens versteht, die beiden herausragenden Theoretiker in einen spannenden Dialog. Durch seine akribische Lektüre erweist sich: Foucaults Denken stammt in vielerlei Hinsicht von Darwin ab.

Pressestimmen

»Das Verdienst des einnehmend geschriebenen Buches: einen zum Klassiker erstarrten Denker, Darwin nämlich, unvoreingenommen und genau zu lesen. Selbst Biologen dürften hier die eine oder andere Entdeckung machen.«

Urs Hafner, Neue Zürcher Zeitung

»Im Dickicht der Disziplinengeschichte spazierend, kann man die Fülle der Assoziationen nur bestaunen.«

Petra Gehring, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Am Ende hat man sehr viel gelernt, über Darwin und neuere wie neueste Interpretationen seines Werks, über Foucault und dessen durchaus nicht bloß punktuellen Bezüge auf Darwin, sowie nicht zuletzt und vor allem über die Geschichte der Philosophie im Frankreich der sechziger und siebziger Jahre.«

Staffan Müller-Wille, Berichte zur Wissenschaftsgeschichte März 2010

»Die Überblendung zweier äußerst unterschiedlicher Autoren macht eine Vielzahl überraschender Aspekte sichtbar - und deshalb ragt Sarasins Buch aus dem Bücherhaufen heraus, den die Gedenk-Industrie Charles Darwin anlässlich des 200. Geburtstags zu Füßen legt.«

Cord Riechelmann, Literaturen März 2009

»Sarasins Vergleich zieht seinen Gewinn unter anderem aus der originellen Perspektive, mit der er Geistes- und Naturwissenschaften nicht auseinander-, sondern gewissermaßen zusammenbringt.«

Michael Saager, Pony September 2009

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