Andreas Reckwitz
Das hybride Subjekt - Eine Theorie der Subjektkulturen von der bürgerlichen Moderne zur Postmoderne

Überarbeitete Neuauflage


D: ca. 30,00 €
A: ca. 30,90 €
CH: ca. 40,90 sFr

Gepl. Erscheinen: 09.03.2020
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2294, Taschenbuch, 700 Seiten
ISBN: 978-3-518-29894-7

Inhalt

Welche Form nimmt das Subjekt in der Moderne an? Die gängigen großen Erzählungen der Moderne behaupten entweder einen Prozess der »Individualisierung« oder einen der »Disziplinierung«. In Andreas Reckwitz' grundlegendem Buch, das thematisch in einer Reihe mit Die Erfindung der Kreativität und Die Gesellschaft der Singularitäten steht, stellt sich die Kultur der westlichen Moderne vom 18. bis zum 21. Jahrhundert dagegen als Konfliktfeld dar, auf dem sehr unterschiedliche Formen dessen, was ein modernes, anerkanntes und erstrebenswertes Subjekt ausmachen soll, miteinander konkurrieren. Es gibt nicht die homogene Persönlichkeitsstruktur, sondern das moderne Subjekt ist ein durch und durch »hybrides«, von Brüchen systematisch durchzogenes Arrangement.

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