Hans Jonas
Das Prinzip Verantwortung - Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation

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Erschienen: 17.08.2020
Klappenbroschur, 431 Seiten
ISBN: 978-3-518-42954-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Als Das Prinzip Verantwortung 1979 wenige Wochen vor der Gründung der Grünen erstmals erschien, war der Treibhauseffekt noch nicht im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Heute sind die Auswirkungen des Klimawandels evident: Überflutungen in warmen Wintern, Waldbrände in trockenen Sommern. In seinem Standardwerk der Umweltethik formulierte Jonas allerdings schon vor vier Jahrzenten Antworten auf drängende moralische Fragen, die nun dank der »Fridays for Future«-Bewegung wieder ganz oben auf der Agenda stehen: Sind wir verantwortlich für den Fortbestand der Menschheit auf der Erde? Ist jeder Einzelne in der Pflicht? Und wie lassen sich Staaten und deren Institutionen zum Handeln bewegen?

Jonas argumentiert für eine radikale Ethik der ökologischen Verantwortung, der Individuen, Unternehmen und Regierungen gleichermaßen unterworfen sind. Dabei geht er mit unserem bedingungslosen Technikglauben genauso hart ins Gericht wie mit den Dynamiken des Machterhalts in demokratischen Systemen, in denen Zukunft höchstens bis zur nächsten Wahl gedacht wird. Sein Plädoyer für den »Vorrang der schlechten vor der guten Prognose« ist aktueller denn je.

Mit einem Nachwort von Robert Habeck

 

Aus dem Buch

»Fortschritt stellt Möglichkeiten bereit, nicht mehr, nicht weniger. Sie zu nutzen oder nicht braucht politische Entscheidungen und die setzen moralische Grundlagen voraus. Jonas' Radikalität ist zeitgemäß wie vor 40 Jahren.«

»Handle so, daß die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden.«

Pressestimmen

»Jonas' Grundgedanke, dass Ethik mehr leisten müsse, als das Verhältnis zum Nächsten zu organisieren, ist angesichts der Klimakatastrophe zeitgemäßer denn je.«
Christoph David Piorkowski, Der Tagesspiegel

»Hans Jonas’ Einfluss auf die Entwicklung der Umweltethik ist kaum zu überschätzen.«

Eckart Löhr, Neue Zürcher Zeitung

Videobeiträge

Kommentare

»Ein beeindruckendes Buch, in dem man viel zur Ethik lernen kann. Hier steht eine Gesamtverantwortung für die Schöpfung oder ›die Welt‹ im Vordergrund.«
Reiner Girstl, 21.04.2020

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