Amir Eshel
Dichterisch denken - Ein Essay

Aus dem Englischen von Ursula Kömen
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Erschienen: 17.08.2020
Gebunden, 279 Seiten
ISBN: 978-3-633-54304-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Was Dichten und Denken unterscheidet und wie eng das eine mit dem anderen doch zusammengehört, zeigt Amir Eshel in diesem Essay.

Dichten ist nach einem Wort von Hannah Arendt Denken ohne Geländer: frei, ungebunden, ein Versuch jenseits einer Systematik. Damit wirkt Dichtung auf das Denken ein. Es gibt ein dichterisches Denken, das Eshel anhand von Gedichten aufzeigt, aber auch an Bildern von Gerhard Richter, an Werken von Dani Karavan und Installationen, die allesamt einen ganzen Zusammenhang ausdrücken. Amir Eshel richtet seine Aufmerksamkeit auf zeitgenössische Künstler, deren Werke Inhumanität und Unfreiheit ins Zentrum rücken und in ihrer künstlerischen Gestaltung einen Ausweg aus der negativen Wirklichkeit, Erfahrung und Einschränkung weisen zu eigenem Denken, zu perspektivischer Weite, die den Anderen in die Betrachtung einbezieht, zu neuen Formen und Inhalten. Und Amir Eshel zeigt, wie wir es lernen können, dichterisch zu denken, denkend zu dichten.

 

»Ist es möglich, dass Dichtung etwas ist, das einer wissenschaftlichen Lebenswelt wie der unseren entwächst?« Northrop Frye
Im Original erschienen unter dem Titel Poetic Thinking Today: An Essay (Stanford University Press).

Pressestimmen

»Amir Eshel hat einen praktischen Leitfaden geschrieben, der daran erinnert und dazu anregt – und in genau dieser herzlichen Einladung zur Anwendung liegt auch seine brisante Kraft.«

Volkmar Mühleis, Deutschlandfunk

Videobeiträge

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