Pierre Bourdieu
Die feinen Unterschiede - Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft

Aus dem Französischen von Bernd Schwibs und Achim Russer
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D: 26,00 €
A: 26,80 €
CH: 36,50 sFr

Erschienen: 23.02.1987
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 658, Taschenbuch, 912 Seiten
ISBN: 978-3-518-28258-8

Inhalt Inhaltsverzeichnis

»Bourdieus Analyse des kulturellen Konsums und des Kunstgeschmacks ist trotz der hohen Anforderungen, die sie an den Leser stellt, nicht bloß für Sozialwissenschaftler, Kunstschaffende und Philosophen von Interesse, sondern für alle, die geneigt sind, ihre eigenen, meist als selbstverständlich aufgefaßten kulturellen Vorlieben und Praktiken zu prüfen. Auch wenn in unserem Land die Kultur einen weitaus geringeren Stellenwert hat als in Frankreich und die westdeutschen Klassenunterschiede weniger augenscheinlich sind als die französischen, sind doch die Strukturen der Distinktion überraschend ähnlich. Der Reiz und auch das Verdienst des Buches liegen darin, daß Bourdieu immer im Kontakt zur konkreten Alltagswirklichkeit bleibt. Dafür sorgen schon die zwischen die schwierigen theoretischen Ausführungen und die Masse des empirischen Materials häufig eingeschobenen Fallbeispiele. Sie laden den Leser zur Identifikation ein, so daß er nicht bloß außenstehender Beobachter bleibt, sondern sich selbst als Gegenstand der Analyse entdeckt. Dadurch wird die Lektüre der Feinen Unterschiede für alle, die sich darauf einlassen wollen, zu einem spannenden Selbsterfahrungsprozeß.« Joachim Weiner

 

 

Pressestimmen

»Sein Buch ist nicht nur die Beschreibung eines Phänomens, es ist das Phänomen selbst.«
Wolf Lepenies, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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