William T. Vollmann
Europe Central - Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Robin Detje
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Erschienen: 19.05.2014
suhrkamp taschenbuch 4516, Taschenbuch, 1026 Seiten
ISBN: 978-3-518-46516-5
Auch als eBook erhältlich

Vollmanns großer Weltkriegsroman

Inhalt

William T. Vollmann, der in einer Reihe mit Thomas Pynchon und David Foster Wallace steht, hat mit Europe Central ein Krieg und Frieden für das 21. Jahrhundert geschrieben – ein Epos in Übergröße, in 37 Kapiteln von fiktiven und realen Personen, Künstlern wie Käthe Kollwitz und Dimitri Schostakowitsch oder Militärs wie General Wlassow und Friedrich Paulus, dem Verlierer von Stalingrad. Ihre Lebensgeschichten beschwören aufs Neue die Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf sowjetischer und deutscher Seite herauf. Aber im Zentrum des Romans steht eine Liebe: die bedingungslose Liebe von Schostakowitsch zu Elena Konstantinowskaja.

Schieben wir zur Seite, was wir über Geschichte wissen, und lassen wir uns ein auf dieses wagemutige, gewaltige, faszinierende, tiefgreifende und umfassende Werk: Europe Central.

»Ich bin krankhaft, quälend neidisch auf Vollmann.« David Foster Wallace

Pressestimmen

»... das Erlebnis einer gelungenen Verschmelzung von Liebesgeschichte, Künstlerroman, Historienpanorama und anthropologischer Erkundung durch eine entfesselte, egozentrische Erzählerphantasie.«
Carsen Hueck, Neue Zürcher Zeitung
»William T. Vollmanns großer Weltkriegsroman: selbstbewusst, herausfordernd, quälend... Dass er auch im Deutschen die Farbskala des Grau und des Grauens reich wie quälend entfaltet, ist dem Übersetzer Robin Detje und seiner Stilsicherheit zu verdanken.«
Lothar Müller, Süddeutsche Zeitung
»Mit Europe Central ... nistet sich William T. Vollmann wie ein Spion in einer solchen Schaltzentrale ein ... um in 37 chronologisch geordneten Geschichten und über einen Zeitralim von 61 Jahren hinweg, zwischen 1914 und 1975, den mit einer Vielzahl von Stimmen vorgetragenen Todeskampf des alten und den Geburtswehen des heutigen Europas zu lauschen.«
Bernhard Robben, Der Tagesspiegel
»Ein Krieg und Frieden des 20. Jahrhunderts, mit dem sich Vollmann endgültig seinen Rang in der Weltliteratur gesichert hat.«
Richard Kämmerlings, WELT am SONNTAG
»William T. Vollmanns Riesenroman Europe Central erzählt vorn zwanzigsten Jahrhundert in Russland und Deutschland – vielstimmig, manisch und atemraubend interessant.«
Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»William T. Vollmann ist ein literarischer Berserker.«
Ijoma Mangold, DIE ZEIT
»Europe Central zeigt einmal mehr, was die Romanfiktion vermag und aushält. Es ist vielleicht kein Zufall, dass es gerade ein Autor mit großen Verdiensten im Nonfiction-Genre ist, der das vorführt und großartig ausreizt.«
Volker Hage, DER SPIEGEL 17/2013
»Was Literatur heutzutage zu leisten vermag, belegt dieser sehr einfühlsam geschriebene, intensiv recherchierte und gut lesbare Roman.«
Günter Randecker, Reutlinger General-Anzeiger
»Ein sprachmächtiges Großwerk, ein architektonisch ausgefeilter Erzählturm, dessen Sätze sich wie glänzende Steine fügen – wenn man seine Spitze erst mal erklommen hat.«
Thomas Andre, SPIEGEL ONLINE

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