Deniz Utlu
Gegen Morgen - Roman

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Erschienen: 09.09.2019
Gebunden, 269 Seiten
ISBN: 978-3-518-42898-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Als Kara von Berlin nach Frankfurt fliegt, gerät das Flugzeug in ein schweres Gewitter. Im Angesicht des drohenden Absturzes scheint plötzlich Ramón wenige Reihen vor ihm zu sitzen. Ramón, der nie eingeladen war und trotzdem immer kam, der bei Kara und Karas bestem Freund Vince auf dem Sofa in der Küche übernachtete, bis er von einem Tag auf den anderen verschwand. Nach der Notlandung kehrt Kara ruhelos nach Berlin zurück, wo er sich auf die Suche nach Ramón begibt und damit auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit. Er findet den Verlorengeglaubten in einer Plattenbausiedlung und bietet ihm an, in Vince’ ehemaliges Zimmer zu ziehen. Dort bekommt Ramón eines Nachts Besuch von Fremden. Wenig später ist er wieder verschwunden. Dass es diesmal ein Abschied für immer sein könnte, wird Kara bewusst, als er ihm bis nach Paris folgt, dort aber nur mehr eine Stadt in Aufruhr findet.
Deniz Utlu erzählt in Gegen Morgen von einer tiefen Erschütterung und fragt, was uns ausmacht: das, was wir zurückgelassen haben, oder das, was vor uns liegt. In flirrenden Bildern spürt er den Versäumnissen und Potentialen eines Lebens nach sowie der Menschlichkeit, die da beginnt, wo wir nicht auf uns selbst, sondern auf andere achten.

Pressestimmen

»Virtuos jongliert der Autor mit Perspektiv- und Zeitwechseln, mit Realität und Irrealität.«

Lerke von Saalfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Wie schon in seinem Debütroman ... macht sich Deniz Utlu stark für Solidarität, genaues Hinsehen, eine radikale Verletzlichkeit. Und wieder gelingen ihm eindrückliche Bilder und Szenen.«

Anja Kümmel, Der Tagesspiegel

» ... dramaturgisch von großer Eleganz.«

Petra Kohse, Frankfurter Rundschau

»Deniz Utlus neuer Roman „Gegen Morgen“ entfaltet ein existenzielles Spiel zwischen Leben und Tod, Magie und Ratio.«

Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

» ... durch eine minutiöse Beschreibung von scheinbar unwichtigen beobachteten Details [gelingt es Utlu] eine unterschwellige psychologische Spannung aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Diese stützt er sehr geschickt durch sich gegenseitig durchdringende erzählerische Sphären von Gegenwart und Vergangenheit, Überblendungen von realen Wahrnehmungen und Imaginationen.«

Marcus Neuert, Fixpoetry

» ... Deniz Utlu hat in Gegen Morgen einen so eigenen, einen poetischen, einen schwebenden und doch welthaltigen Ton gefunden, dass man sich nur allzu gern im Hadern und Träumen seines Erzählers verliert.«

Miriam Zeh, SWR

»Ein starkes Stück Literatur.«

Andreas Krieger, br.de
»Ein Autor, von dem man in den kommenden Jahren sicher noch hören wird.«
Jan Ehlert, NDR

»Die Poesie der Erzählung liegt im scheinbar nüchternen und realistischen Ton, in dem nichts erklärt werden muss, sowie in der kunstvollen Konstruktion, die sich hinter dem dichten Gewebe aus Gegenwart und Erinnerung verbirgt.«

Marion Victor, faustkultur.de

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