Bodo Mrozek
Jugend – Pop – Kultur - Eine transnationale Geschichte

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Erschienen: 11.03.2019
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2237, Taschenbuch, 866 Seiten
ISBN: 978-3-518-29837-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Scheppernde Sounds, lautes Benehmen und schrille Mode: Das Vokabular, mit dem Zeitgenossen Mitte des 20. Jahrhunderts eine neue Jugendszene beschrieben, markiert einen Kulturbruch. Ästhetische Konflikte kulminierten in Straßenkrawallen, Polizeimaßnahmen und Zensurgesetzen. Zugleich etablierten Tourneen, Piratensender und Fanclubs grenzüberschreitend neue Inhalte. Bodo Mrozek analysiert einen Wandel, der sich in den 1950er und 1960er Jahren vollzog und die Gesellschaft prägte: Was zunächst als Jugenddelinquenz bekämpft wurde, galt zehn Jahre später als Inbegriff urbaner Kultur. Dokumente aus sechs Staaten bilden das Material dieser transnationalen Geschichte der Popkultur.

Pressestimmen

»Der Berliner Historiker Mrozek gilt als einer der besten Kenner der Geschichte des Pop und nähert sich dem Phänomen methodenpluralistisch, indem er Zeitungsartikel und Polizeiakten ebenso auswertet wie Ergebnisse der Emotionsforschung und der Modegeschichte.«

taz.die tageszeitung

»[Mrozek] hat eine überwältigende Vielzahl von Quellen erschlossen ... und berichtet in detaillierter, systematischer, begrifflich präziser, aber zugleich erfreulich kurzweiliger Art von den Gründungsjahren des Pop und von den dazugehörigen Auseinandersetzungen und Kämpfen.«

Jens Balzer, Die Zeit

»Was sagen der ›Five Point Cut‹ von Vidal Sassoon, Entenschwänze und Pilzköpfe, Bartverbote ... über den Zustand einer Gesellschaft? Eine ganze Menge, jedenfalls nach Bodo Mrozeks auf sympathische Weise supernerdigem 800-Seiten-stw-Band Jugend – Pop – Kultur. Eine transnationale Geschichte, der einen neuen Maßstab setzt für die Ausdeutung von Musik- und Jugendkultur als Gesellschaftsgeschichte ... «

Die literarische Welt

» ... in dieser eindrucksvollen Zusammenschau wird deutlich, wie die Popkultur historisch ein emergentes Niveau erreicht, wie sich also aus einer Vielzahl von ungeordneten und unverbundenen Phänomenen nach und nach ein Konzert herauskristallisiert, das man nicht mehr übersehen kann.«

Steffen Martus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Mrozeks Buch hat den Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist auf der Höhe der Pop-Diskurse, von Jon Savage über Diedrich Diederichsen bis zu Mark Greif, dabei betont weniger thesenstark als vielmehr der historischen Sache verpflichtet ... «

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Eine Fleißarbeit, die sich als Nachschlagewerk eignet.«

Ralf Niemczyk, Rolling Stone Juni 2019

»Mehr als zehn Jahre hat Bodo Mrozek für sein Buch eine Unmenge historischen Materials zusammengetragen, gründlich sortiert, analysiert und zahlreiche Beispiele aufgeführt … «

Sigrid Fischer, Deutschlandfunk

»Mrozek ist ein sehr begabter erzählender Historiker. ... Er bringt Dinge auf den Punkt mit ziemlich jedem Satz, immer sachlich, nie aber humorlos. ... Für Menschen mit starkem Hang zur Musik, die mehr als die Oberfläche aufzusuchen gewillt sind – unentbehrlich.«

Adam Olschewski, Jazz Podium 9/2019

»Sehr informativ, sehr fundiert – Musik- und Jugendkultur als Gesellschaftsgeschichte.«

kultbote.de

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