Morten Traavik
Liebesgrüße aus Nordkorea - Ein Extremdiplomat berichtet

Aus dem Norwegischen von Stefan Pluschkat
Leseprobe » Bestellen »


D: 18,00 €
A: 18,50 €
CH: 25,90 sFr

Erschienen: 18.05.2020
suhrkamp taschenbuch 5053, Klappenbroschur, 292 Seiten
ISBN: 978-3-518-47053-4
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

In den letzten zehn Jahren ist Morten Traavik mehr als zwanzig Mal nach Nordkorea gereist, dem abgeschottetsten Land der Welt, als offizieller Kulturattaché Norwegens. In Zusammenarbeit mit den notorisch verschlossenen Behörden gelangen ihm bahnbrechende Projekte – wie das erste Rockkonzert auf nordkoreanischem Boden – bis zum Herbst 2017, als er alle Beziehungen zum Land kappte.
Jetzt erzählt er, was er erlebt hat: Durch die unerwartete Freundschaft mit einem nordkoreanischen Staatsdiener dringt Traavik immer tiefer in die Irrungen und Wirrungen dieses Landes ein, bis der Regierung seine kontroversen und subversiven Ideen zu weit gehen ...

Mit außergewöhnlicher Innensicht, viel Humor, Mut und Neugier erzählt Traavik von den banalen und extravaganten Seiten Nordkoreas, vom Ground Zero der entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Südkorea über die Hauptstadt Pjöngjang bis zum Fluss Yalu, der Brücke zum großen Nachbarn China. Er gibt ebenso Einblicke in die komplexe Geschichte des Landes und seiner Herrscher wie in den Alltag der Bevölkerung – und deren täglichen Kampf um ein normales Leben im Schatten der Kim-Dynastie.

Im Original erschienen unter dem Titel Forræderens guide til Nord-Korea (Aschehoug).

Pressestimmen

»Wir haben ein sehr unvollständiges Bild des nördlichen Koreas ... Morten Traavik macht das Land ein großes Stück verständlicher.«

Niko Alm, thegap.at

»Was zunächst wie das nicht ganz ernst gemeinte Buch eines Komikers aussieht, stellt sich bald als eine kluge Analyse heraus. Die Leser erhalten ein Bild von Nordkorea, das ein humorvolles, aber nicht albernes Lexikon des nach wie vor geheimnisvollen Staates ist. Wer Lust auf eine Reise nach Nordkorea hat, und sei es von der Couch aus, kann keinen besseren Reiseführer finden.«

MDR

Kommentieren