Juliane Liebert
lieder an das große nichts

Gedichte
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Erschienen: 08.03.2021
Gebunden, 88 Seiten
ISBN: 978-3-518-42982-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

An der Schwelle zum Schlaf, unterwegs durch die Großstadt, begegnen wir Nikolai Gogol und Marianne Faithfull, Sockendandys und Partymädchen, Versehrten und Abgehängten, »mit dem gesicht nach unten«, »am broadway an der haltestelle«, »für zehn, fünfzehn minuten wirklich«. Sie sind »der spiele so müde, selbst die messer haben das stechen satt«. Denn was ist das Herz anderes als »ein muskulöses hohlorgan« – Kraken haben drei davon, wir Menschen: »eine plötzliche angst vor zügen«.

Mit untrüglichem Rhythmusgefühl und einem Ohr auf der Tanzfläche horcht Juliane Liebert in ihren flirrenden Gedichten auf »die einsamen, die lauten, die leichten dinge« und schreibt Verse von solcher Zartheit, dass sogar die Battlerapper getröstet werden. Denn selbst wenn die Erde »immer langsamer rotiert« und die Niagarafälle »abends abgestellt« werden – »morgens stellt man sie wieder an«.

 

Pressestimmen

»... rauh und zärtlich zugleich ..., brennend und kühl.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Die Ironie, die Metaphorik, der Subtext, da stimmt alles.«
Jens Uthoff, taz. die tageszeitung
»Liebert hat einen eigenen Sound und Blick: popgeschult, humorvoll, spröde, pointiert, stets den menschlichen Unzulänglichkeiten zugewandt ...«
Christian Metz, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Liebert hat einen Sound, eine goldige Metaphorik, ein Buch wie ein Konzert einer ganzen Girlband... mit vielen wechselnden Stimmlagen.«
Uwe Kraus, Wochenblatt
»So klingt es, wenn eine versierte Beobachterin der Zeit dichtet.«
Finn Holitzka, Rhein-Zeitung
»Mit der Adressierung an das ›große nichts‹ lässt die Autorin einen Großteil der zeitgenössischen deutschen Lyrik hinter sich ...«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung
»Ein wirklich fulminantes Lyrik-Debut«
moments 1/2021

Kommentare

Endlich! Lange ersehnt. Großartig.
Hugo Schauinsland

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