Julia Leeb
Menschlichkeit in Zeiten der Angst - Reportagen über die Kriegsgebiete und Revolutionen unserer Welt

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Erschienen: 18.01.2021
suhrkamp taschenbuch 5075, Gebunden, 234 Seiten
ISBN: 978-3-518-47075-6
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Die Fotojournalistin Julia Leeb berichtet von den gefährlichsten Orten unserer Welt. Hautnah erfährt sie, wie sich Menschen in Extremsituationen verhalten, sei es bei den Kämpfen der Nubier im Sudan, bei den Warlords im Kongo, im Krieg in Libyen, während der Revolution in Ägypten oder in der abgeschotteten Diktatur in Nordkorea. Dabei gerät sie selbst in Lebensgefahr: Als sie mit ihren Recherchen der Wahrheit zu nahe kommt, soll sie kaltblütig umgebracht werden. Ein anderes Mal wird sie verschleppt, um sie als Zeugin zum Schweigen zu bringen.

Dennoch schildert sie in ihren Reportagen über die Vergessenen unserer Welt auch immer wieder Begegnungen voller Schönheit und Hoffnung. Es sind vor allem Frauen, die durch ihren Mut und ihre Zuversicht den Weg aus Gewalt und Unterdrückung zu Frieden und wahrer Menschlichkeit weisen.

Aus dem Buch

»Den Wandel der Welt in Bildern einzufangen, ist mein Beruf. Ein Land, in dem ich vor einem Jahrzehnt das erste Mal gearbeitet habe, besteht heute nur noch aus Fragmenten. Ein anderes Land ist mittlerweile völlig kollabiert. Ein weiteres gab es zu dem Zeitpunkt, als ich meinen Beruf begonnen habe, noch gar nicht. Und ein Land hat es noch nie gegeben – zumindest nicht offiziell. An all diesen Orten, tief verborgen im toten Winkel unserer Welt, begegneten mir beeindruckende Frauen, die noch nie voneinander gehört haben und doch eine Gemeinsamkeit teilen.«

Pressestimmen

»Leeb zeigt: Es sind vor allem die Frauen, die auch in den schlimmsten Krisen Grund zur Hoffnung geben.«
DIE ZEIT
»Hier kommen ihre eindrucksvollen Fotos hinzu, zwischen surreal wirkenden Landschaften und gezeichneten Gesichtern, Martialischem und Friedlichem, Mördern und Massen.«
der Freitag
»Julia Leeb dokumentiert in ihrem Buch einige ihrer abenteuerlichen Reportage-Reisen der vergangenen zehn Jahre.«
Bettina Sewald, merkur.de
»Eindrucksvoll und vor allen Dingen auch spannend.«
Uwe Jäger, SR3 Saarlandwelle
»Julia Leeb berichtet sachlich und aus journalistischer Perspektive. ... Jeder Text vermittelt unaufdringlich und beängstigend, dass Frauen in weiten Teilen der Welt diejenigen sind, die am schutzlosesten sind.«
ihkmagazin April 2021
»Was [Julia Leeb] schon alles erlebt hat, könnte gut für ein paar mehr Leben reichen.«
Süddeutsche Zeitung
»Was Julia Leeb auf ihren Reportage-Reisen erlebt, ist oft so brutal wie real. Darüber hat sie jetzt ein beeindruckendes Buch geschrieben.«
Tobias Render, Bild am Sonntag

Bildergalerien

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