Hg.: Sabine Eickenrodt, Erhard Schütz
Robert Walsers Wälder

Herausgegeben von Sabine Eickenrodt und Erhard Schütz. Mit sechs Abbildungen


D: ca. 14,00 €
A: ca. 14,40 €
CH: ca. 20,90 sFr

Gepl. Erscheinen: 09.09.2019
Insel-Bücherei 1477, Gebunden, 100 Seiten
ISBN: 978-3-458-19477-4

Inhalt

Zu den Vorzugslandschaften des großen Wanderers Robert Walser gehören unbedingt die Wälder. Sie stammen aus der schweizerischen Heimat gleichermaßen wie aus Lektüre, romantischer zumal: Tiecks Waldeinsamkeit und Eichendorffs Selbstvergessenheit schwingen durch Berg- oder Gemeindewälder. Walsers Waldtexte inszenieren Orte des sanften Verschwindens, der wohligen Ruhe und des Stillstands der Zeit. In ihnen begegnet man erotischen Waldfrauen, Reisenden und Räubern, Unheimlichem, Niemandem – oder sich selbst. Auf Irr-, Um- und Abwegen führen sie zu bunten Waldfesten oder lohenden Waldbränden, aber auch zu Lichtungen, auf denen Wirtshausschilder Waldgänger zur Einkehr laden.

Diese Anthologie versammelt in chronologischer Folge Prosaskizzen und Gedichte von den frühen Texten um 1900 bis in die späte Zeit der Berner Mikrogramme.

Pressestimmen

»Immer wieder neu muss der rätselhafte Robert Walser entdeckt werden.«

Roman Bucheli, NZZ

Kommentieren