Ben Lerner
Warum hassen wir die Lyrik? - Essay

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl
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Erschienen: 19.04.2021
edition suhrkamp 2768, Taschenbuch, 100 Seiten
ISBN: 978-3-518-12768-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Die Lyrik wird heftig denunziert wie keine andere Kunstform sonst. Sogar die Dichter:innen selbst scheinen sie zu missbilligen »Darin, dass sie Lyrik hassen, sind sich viel mehr Menschen einig, als sich darüber einigen können, was Lyrik überhaupt ist.«, schreibt Ben Lerner. »Ich mag sie auch nicht, habe aber mein Leben weitgehend um sie herum organisiert und empfinde das nicht als Widerspruch, weil Gedichte und der Hass auf die Lyrik für mich unentwirrbar miteinander verknüpft sind.« Auf welche Weise sie miteinander verknüpft sind, das wird hier in einem straffen Panorama skizziert.

Ben Lerner nimmt die Argumente der größten Lyrikfeinde in Augenschein, er lässt die besten und die schlechtesten Dichter:innen zu Wort kommen und erschließt uns beiläufig neuartige Perspektiven auf die Werke von Keats, Dickinson, McGonagall, Whitman und etlichen anderen. Und dabei versucht er, den grundsätzlich ehrenwerten Anspruch im Kern eines jeden Gedichts zu veranschaulichen – an dem die wahrhaft guten und die sagenhaft schlechten letztlich gleichermaßen scheitern.

Hassen wir die Lyrik, weil wir sie nicht verstehen? Oder hassen wir die Lyrik, weil sie Lyrik ist? Ben Lerner hat die originelle, aufschluss- und voltenreiche Verteidigung einer Gattung geschrieben, die seit 2500 Jahren inkriminiert wird.

 

Pressestimmen

»Eine der besten Abrechnungen mit Lyrik. Und eine ihrer verblüffendsten Verteidigungen.«
The New Yorker
»Ein kluges, unterhaltsames, erkenntnisförderndes Buch, mit autobiographischen Querverweisen auf das Leben des außergewöhnlichen US-amerikanischen Dichters Ben Lerner.«
Joachim Dicks, NDR

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