Eine Zierde für den Verein

Roman vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen
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Eine Zierde für den Verein
Roman vom Rauchen, Sporteln, Lieben und Verkaufen

Marieluise Fleißers Roman spielt in der deutschen Provinz, noch vor der Machtergreifung der Nazis, aber bereits in der atmosphärischen Unruhe der Radikalisierung.

Hier verlieben sich der Tabakwarenhändler und Sportschwimmer Gustl Gillich und Frieda Geier, Vertreterin für Mehl und selbstbewusste Einzelgängerin, ineinander. Die Zeiten sind hart, karg und voller Konkurrenz. Dennoch sind die beiden sich Ablenkung und Vergnügen, bis Gustl Anspruch auf Friedas Erbe und Arbeitskraft...

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Marieluise Fleißers Roman spielt in der deutschen Provinz, noch vor der Machtergreifung der Nazis, aber bereits in der atmosphärischen Unruhe der Radikalisierung.

Hier verlieben sich der Tabakwarenhändler und Sportschwimmer Gustl Gillich und Frieda Geier, Vertreterin für Mehl und selbstbewusste Einzelgängerin, ineinander. Die Zeiten sind hart, karg und voller Konkurrenz. Dennoch sind die beiden sich Ablenkung und Vergnügen, bis Gustl Anspruch auf Friedas Erbe und Arbeitskraft erhebt.

Schweren Herzens trennt sich Frieda, die erkennt, dass sie beide unterschiedliche Visionen vom guten Zusammensein haben. Gustl, überfordert und unfähig zur Trauer, stählt seinen Körper und versammelt seinen Schwimmklub als prä-nationalsozialistischen und misogynen Männerbund um sich. Der Sportverein lebt auf und wird zur realen Bedrohung für Frieda.

Bibliografische Angaben
Service
VLB-TIX
Umschlag / Cover (Web)Umschlag / Cover (Print)
Produktsicherheit

Personen für Eine Zierde für den Verein

Marieluise Fleißer, 1901 in Ingolstadt geboren und dort 1974 gestorben.

Sie, die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts« (Elfriede Jelinek), wurde – nach frühen Erfolgen im Umfeld Brechts – in den Sechzigerjahren von jungen Theaterautoren wie Rainer Werner Faßbinder und Franz Xaver Kroetz wiederentdeckt. Ihre Stücke wurden erneut gespielt, und endlich nahm ein größeres Publikum sie auch als Erzählerin wahr, obschon Walter Benjamin bereits früh die Prosa Marieluise Fleißers als »Kunstmittel ersten Ranges« erkannt und Alfred Kerr ihr Werk schlicht »einen Besitz« genannt hatte. »Die Werke der Marieluise Fleißer«, schrieb der Kritiker Heinrich Goertz aus Anlass des Erscheinens der Gesammelten Werke, »sind eine Schule der Rechtschaffenheit, der stilistischen Ehrlichkeit und...

Marieluise Fleißer, 1901 in Ingolstadt geboren und dort 1974 gestorben.

Sie, die »größte Dramatikerin des 20. Jahrhunderts« (Elfriede...

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