HEINZ HELLE:
      »EIGENTLICH MÜSSTEN WIR TANZEN«

 

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Erschienen: 07.08.2017
suhrkamp taschenbuch 4786, Taschenbuch, 172 Seiten
ISBN: 978-3-518-46786-2
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Dicht, dunkel, radikal
 

Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

»Das ist waghalsig, mehr davon«, forderte die FAZ nach Erscheinen von Heinz Helles Debütroman. Helle hat sich nicht lange bitten lassen und den Einsatz erhöht. Im neuen Roman geht es um die Frage: Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die das Buch gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung.

 

#eigentlichmüsstenwirtanzen
 

 
 

 

 

Pressestimmen zu Eigentlich müssten wir tanzen

»Helle beherrscht eine seltene Knappheit der Worte … Gerade das Szenario eines Weltuntergangs wirkt stärker, wenn im Text noch Raum für die eigenen Vorstellungen ist.«
Marie Schmidt, DIE ZEIT
»Heinz Helles neuer Roman ist ein Buch in 69 Einzelbildern, in starken, eindrücklichen kurzen Szenen, von denen einige sich nach der Lektüre eingebrannt haben werden, weil sie so verstörend sind, so grausam und kalt. Oder eben auch: so schön.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau

»Eigentlich müssten wir tanzen … schließt an dieses Debüt konsequent an, vom schön melodiösen, originellen Titel über eine karg anmutende Sprache bis hin zu seinen gelegentlichen philosophischen Ausflügen.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»Seltsam düster, dann aber auch voller lichter Momente, seltsam reich und dicht, ... Helle gelingen in einer oft karg anmutenden Sprache immer wieder sehr eindringliche, auch rührende Szenen.«

Gerrit Bartels, Deutschlandradio Kultur

»Eigentlich müssten wir tanzen ist ein Buch, das einen frösteln lässt. In einer glasklaren, aber auch poetischen Sprache rührt Helle an Existentielles. Er spricht von der Schönheit, aber auch Gleichgültigkeit der Natur, dem Überlebenswillen des Menschen, seiner Unbarmherzigkeit, aber auch seiner Fähigkeit zur Freundschaft.«

FOCUS Online

»So ernüchternd die Erkenntnis, dass es keine Erklärung für die Umstände dieses Marsches gibt, bleibt der Roman doch bis zum Ende spannend – weil er konsequent ist, seine Sprache schnell, vielleicht auch, weil er kurz genug ist.«

Tobias Lehmkuhl, WDR

»Heinz Helle erzählt angenehm sachlich, stellenweise unterkühlt von der Postapokalypse, in wissenschaftlich präziser, rhythmischer Sprache, die gerade durch ihre Kargheit eine große Poesie entfaltet.«

Tabea Soergel, NDR

»Starkes, radikales Buch!«

Thomas Schindler, daserste.de; ARD

»Eigentlich müssten wir tanzen ist keine leichte Lektüre. Dafür sorgt der Roman im besten aristotelischen Sinne für eine Katharsis.«

Florian Oegerli, Literarischer Monat Oktober 2015

Veranstaltungen mit Heinz Helle

Die Überwindung der Schwerkraft

Im Rahmen des Festivals «Zürich liest»
Heinz Helle liest aus Die Überwindung der Schwerkraft
Moderation: Hildegard Keller

Karl der Grosse

Kirchgasse 14
8001 Zürich
Die Überwindung der Schwerkraft

»10. Nacht der B-Lesenen«
Schweizer Buchpreis 2018 - Lesung der Nominierten
Heinz Helle spricht über sein neues Buch Die Überwindung der Schwerkraft
Außerdem mit Gianna Molinari, Peter Stamm, Vincenzo Todisco, Julia von Lucadou
Moderation: Stefan Humbel
Aus den Werken liest die Schauspielerin Lilian Naef

Dachstock Reitschule Bern

Neubrückstrasse 8
3012 Bern
Die Überwindung der Schwerkraft

»Literaten im Hotel«
Schweizer Buchpreis 2018 - Lesung der Nominierten
Heinz Helle liest aus Die Überwindung der Schwerkraft
Außerdem mit Julia von Lucadou und Gianna Molinari
Moderation: Vera Kaiser

Hotel Wedina

Gurlittstraße 23
20099 Hamburg
Die Überwindung der Schwerkraft

Schweizer Buchpreis 2018 - Lesung der Nominierten
Heinz Helle liest aus Die Überwindung der Schwerkraft

Literarisches Colloquium Berlin

Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Die Überwindung der Schwerkraft

Schweizer Buchpreis 2018 - Lesung der Nominierten
Heinz Helle liest aus Die Überwindung der Schwerkraft

Volkshaus, Galeriesaal

Rebgasse 12-14
4058 Basel