Über Michel Foucault
Das Standardwerk zum Leben und Werk Michel Foucaults
Didier Eribon ist einer der intimsten Kenner Foucaults. In dieser bereits zum Klassiker gewordenen Biographie gelingt ihm ein meisterhaftes Porträt, das Werk und Leben des Philosophen verschränkt und diesen im intellektuellen Gefüge sowie in den gesellschaftlichen Kämpfen seiner Zeit zeigt.
Die neue, vollständig überarbeitete Ausgabe wurde um zahlreiche Aspekte erweitert und widmet sich unter anderem ausführlich den Beziehungen Foucaults zu Jacques Derrida, Pierre Bourdieu und Simone de Beauvoir. Auch Themen wie Foucaults Verhältnis zur Sexualität oder zu Drogen kommen neu zur Sprache. So entsteht nicht nur eine vielschichtige Darstellung von Michel Foucault als Theoretiker der Lebenskunst, Kritiker der Macht und engagiertem Intellektuellen par excellence, sondern auch ein fesselndes Panorama des französischen Geisteslebens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
»Die Chronik eines intellektuellen Abenteuers, das seinesgleichen sucht.«
»Foucault hat das Schreiben nie als Ziel oder als Selbstzweck aufgefasst. Gerade das macht ihn zu einem großen Schriftsteller.«
Über das Werk von Michel Foucault
Der vorliegende Band enthält sechs Studien zu den Arbeiten Foucaults und zur Entwicklung seines Denkens. Er bezieht als erste umfassende Darstellung nicht nur die beiden kurz vor Foucaults Tod erschienenen Bände Der Gebrauch der Lüste und Die Sorge um sich mit ein, sondern darüber hinaus auch die allerletzten Arbeiten Foucaults, darunter das unveröffentlichte Manuskript des vierten Bandes von Sexualität und Wahrheit, das den spätantiken Umbruch der Kultur des Selbst und der Ästhetik der Existenz zur christlichen Abtötung des Fleisches verfolgt.








