Esther Kinsky, Juliane Liebert, Jutta Richter und Clemens J. Setz sind Lyrik-Empfehlungen 2026
Nachricht19.03.2026

Esther Kinskys Heim.Statt, Juliane Lieberts mörderballaden, Jutta Richters Rabenkonzert und Mopsfisch von Clemens J. Setz gehören zu den Lyrik-Empfehlungen des Jahres 2026.
In seiner Empfehlung zu Heim.Statt schreibt Nico Bleutge: »... Nur konsequent, dass Sprechen in diesem Band allein als gebrochenes möglich ist, voller ›stimmsplitter‹, ›stücklworte‹ und ›kehlstöße‹. Zugleich aber gibt es die Aufforderung zu reden und eine noch in der kleinsten Silbe zu spürende Lust, die Kraft der Sprache erlebbar zu machen, sei es im ›klackern‹ des Geschirrs auf den Buckeln von Menschen, die auswandern müssen, sei es in den ›flackertönen‹ der vielen Vögel, Wespen, Bienen und mythologischen Figuren, die durch die Verse geistern. Aus all diesen Stimmstoppeln baut Esther Kinsky ihre leuchtenden Sprachnester.«
Ronya Othmann empfiehlt mörderballaden mit folgender Begründung: »Wenn Juliane Lieberts Gedichtband mörderballaden ein Musikalbum wäre, würde man sagen, da sind ganz schöne Banger dabei. Da sind Lines darunter, die man so schnell nicht wieder vergisst und Gedichte, die ganz tief treffen, bis unter die Haut.«
Susan Kreller empfiehlt Rabenkonzert: »Bemerkenswert klar ist die lyrische Stimme in Jutta Richters Buch und weich wie glänzendes Gefieder. ... Die Künstlerin Julie Völk greift diese sprachliche und formale Präzision, aber auch den feinen Humor der Gedichte in ihren pointierten, filigran gearbeiteten Illustrationen auf.«
Mopsfisch wird von Judith Drews empfohlen: »Charmant lustig, experimentell und eingängig bleibt dieses erste Kinderbuch von Clemens J. Setz mit seinen klaren Dreizeilern im Kopf und hinterlässt zudem ein großes Schmunzeln im Gesicht.«
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Stiftung Lyrik Kabinett, das Haus für Poesie und der Deutsche Literaturfonds geben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband einmal jährlich eine Empfehlungsliste von Lyrik-Neuerscheinungen heraus. Die Jurymitglieder wählen deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Gedichtbände aus, die sie für besonders empfehlenswert halten. Die ausgewählten Gedichtbände werden zum Welttag der Poesie am 21. März in über 350 Buchhandlungen und Bibliotheken bundesweit präsentiert.
In seiner Empfehlung zu Heim.Statt schreibt Nico Bleutge: »... Nur konsequent, dass Sprechen in diesem Band allein als gebrochenes möglich ist, voller ›stimmsplitter‹, ›stücklworte‹ und ›kehlstöße‹. Zugleich aber gibt es die Aufforderung zu reden und eine noch in der kleinsten Silbe zu spürende Lust, die Kraft der Sprache erlebbar zu machen, sei es im ›klackern‹ des Geschirrs auf den Buckeln von Menschen, die auswandern müssen, sei es in den ›flackertönen‹ der vielen Vögel, Wespen, Bienen und mythologischen Figuren, die durch die Verse geistern. Aus all diesen Stimmstoppeln baut Esther Kinsky ihre leuchtenden Sprachnester.«
Ronya Othmann empfiehlt mörderballaden mit folgender Begründung: »Wenn Juliane Lieberts Gedichtband mörderballaden ein Musikalbum wäre, würde man sagen, da sind ganz schöne Banger dabei. Da sind Lines darunter, die man so schnell nicht wieder vergisst und Gedichte, die ganz tief treffen, bis unter die Haut.«
Susan Kreller empfiehlt Rabenkonzert: »Bemerkenswert klar ist die lyrische Stimme in Jutta Richters Buch und weich wie glänzendes Gefieder. ... Die Künstlerin Julie Völk greift diese sprachliche und formale Präzision, aber auch den feinen Humor der Gedichte in ihren pointierten, filigran gearbeiteten Illustrationen auf.«
Mopsfisch wird von Judith Drews empfohlen: »Charmant lustig, experimentell und eingängig bleibt dieses erste Kinderbuch von Clemens J. Setz mit seinen klaren Dreizeilern im Kopf und hinterlässt zudem ein großes Schmunzeln im Gesicht.«
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, die Stiftung Lyrik Kabinett, das Haus für Poesie und der Deutsche Literaturfonds geben in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bibliotheksverband einmal jährlich eine Empfehlungsliste von Lyrik-Neuerscheinungen heraus. Die Jurymitglieder wählen deutschsprachige und ins Deutsche übersetzte Gedichtbände aus, die sie für besonders empfehlenswert halten. Die ausgewählten Gedichtbände werden zum Welttag der Poesie am 21. März in über 350 Buchhandlungen und Bibliotheken bundesweit präsentiert.
DIE BÜCHER IM ÜBERBLICK
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Esther Kinsky liest aus Heim.Statt
Esther Kinsky liest einen Auszug aus ihrem neuen Gedichtzyklus vor.Video
Clemens J. Setz liest aus Mopsfisch
Büchner-Preisträger Clemens J. Setz liest einen Ausschnitt aus seinem ersten Kinderbuch, Mopsfisch.Video
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Clemens J. Setz liest aus Mopsfisch
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