Sepp

Mein Leben auf Halbdistanz
Sepp
Mein Leben auf Halbdistanz

Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Halbdistanz blickt der emeritierte Stanford-Professor auf mehr als ein halbes Jahrhundert Lebensgeschichte zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert...

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Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Halbdistanz blickt der emeritierte Stanford-Professor auf mehr als ein halbes Jahrhundert Lebensgeschichte zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens.

Mit charmanter Unbescheidenheit und in strahlender Intensität beschwört Gumbrecht Szenen für die Ewigkeit herauf: einen Sündenfall vor der Erstkommunion, Lunch mit Michel Foucault, drei Sätze mit Neymar, eine Gefängnisnacht in San José und einen Puma im Schnee der Anden. So entsteht das Bild eines Intellektuellenlebens, dessen Kraft sich am Ende nicht in abstrakten Urteilen verdichtet, sondern in einem Namen, der diesseits und jenseits des Atlantiks leicht über die Lippen geht: Sepp.

Sachbuch-Bestenliste (DLF Kultur/ZDF/DIE ZEIT)
Sachbuch-Bestenliste (WELT/NZZ/rbbKultur/Ö1)
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ZITATE

»Meiner Sehnsucht nach einer vergangenen Welt, in die ich mich versenken kann, kommt die Schwerkraft entgegen.«
»Meiner Sehnsucht nach einer vergangenen Welt, in die ich mich versenken kann, kommt die Schwerkraft entgegen.«

Personen für Sepp

Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of...

STIMMEN

»... gelebte Geistesgeschichte auf 500 Seiten.«
Marc Tribelhorn, Neue Zürcher Zeitung
»Für alle, die [an] einer subjektive Geschichte der Geisteswissenschaften und ihrer Theoriebildung in den vergangenen 60 Jahren interessiert [sind] und die dabei noch einmal Figuren wie Hans Robert Jauß, Reinhart Koselleck, Niklas Luhmann, Frank Schirrmacher, Michel Foucault, Condoleeza Rice oder Richard Rorty begegnen möchten.«
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung
»Hans Ulrich Gumbrecht  zählt heute zu den einflussreichsten transatlantischen Intellektuellen. ... Mit Sepp ist [ihm] auch noch ein großer Roman über sich selbst geglückt.«
Alexander Cammann, DIE ZEIT – Literatur-Spezial
»... gelebte Geistesgeschichte auf 500 Seiten.«
Marc Tribelhorn, Neue Zürcher Zeitung
»Für alle, die [an] einer subjektive Geschichte der Geisteswissenschaften und ihrer Theoriebildung in den vergangenen 60 Jahren interessiert [sind] und die dabei noch einmal Figuren wie Hans Robert Jauß, Reinhart Koselleck, Niklas Luhmann, Frank Schirrmacher, Michel Foucault, Condoleeza Rice oder Richard Rorty begegnen möchten.«
Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung
»Hans Ulrich Gumbrecht  zählt heute zu den einflussreichsten transatlantischen Intellektuellen. ... Mit Sepp ist [ihm] auch noch ein großer Roman über sich selbst geglückt.«
Alexander Cammann, DIE ZEIT – Literatur-Spezial
»Ein humorvoller Blick auf ein halbes Jahrhundert Geistesgeschichte.«
DIE ZEIT
»Gumbrechts intellektuelle Biographie ist auch eine Suche nach Erlösung und Überwindung des Abstands, der ihn oder vielmehr das Denken von der Welt trennt. Es ist ebenso aufregend wie anregend und unterhaltsam, ihm dabei zuzusehen.«
Jörg Magenau, Deutschlandfunk

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