Mit Zettel’s Traum (1970) begann Arno Schmidt eine neue Schaffensperiode. Es ist das erste seiner fiktionalen Werke, das sich von der Ich-Erzählung weg hin zum Dialogischen bewegt, wobei vielerlei Lesefrüchte als Marginalien in den Erzählfluß hineinsprechen.

Als »NovellenComödie« bezeichnete Arno Schmidt seinen letzten utopischen Roman Die Schule der Atheisten (1972).

Abend mit Goldrand (1975) ist wie Die Schule der Atheisten ein Dialogroman, doch entführt die »MärchenPosse« – so die Genrebezeichnung – mit ihren 55 Bildern den Leser nicht in eine phantastische Zukunft, sondern in die Gegenwart eines bücherliebenden Haushalts im fiktiven Heideort Klappendorf im Jahr 1974.

Julia, oder die Gemälde, der folgende Roman, blieb unabgeschlossen – Schmidt erlitt am 31. Mai 1979 während der Arbeit daran einen Schlaganfall.

 

Auch als Studienausgabe lieferbar.

 © Fotos und Abbildungen: Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld