Die Aussiedlung

Roman
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Die Aussiedlung
Roman

András, jüngstes von sieben Kindern, liebt seine tapfere Mutter Júlia: Wo sie ist, lauert das Glück, egal, was geschieht. Vier Jahre lang zieht sie mit ihren Kindern durch die ostrumänische Steppe. Die Familie wurde »ausgesiedelt«, nachdem der Vater, ein Pastor, zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war. Sie leben in Erdhöhlen und verlassenen Dörfern unter Behördenaufsicht. Sippenhaft. »Ich merke mir alles und werde über alles schreiben, wenn die Zeit gekommen ist«, verspricht András...

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András, jüngstes von sieben Kindern, liebt seine tapfere Mutter Júlia: Wo sie ist, lauert das Glück, egal, was geschieht. Vier Jahre lang zieht sie mit ihren Kindern durch die ostrumänische Steppe. Die Familie wurde »ausgesiedelt«, nachdem der Vater, ein Pastor, zu 22 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war. Sie leben in Erdhöhlen und verlassenen Dörfern unter Behördenaufsicht. Sippenhaft. »Ich merke mir alles und werde über alles schreiben, wenn die Zeit gekommen ist«, verspricht András der weinenden Mutter – »schreiben« als Synonym für »rächen«. Jahrzehnte später findet Visky den gleichmütigen, heiteren Ton, leuchtende Bilder und eine einzigartige Form: 822 durchnummerierte Minikapitel, die Atemzügen gleichen. Wie sich die Fantasie mit der Liebe verbündet: gegen die Wirklichkeit und gegen die Versuchung, böse zu werden - das ist so noch nie erzählt worden.

Darmstädter Jury Buch des Monats (Februar) 2026
Internationaler Literaturpreis (HKW) 2026
Platz 1 der ORF-Bestenliste
Bibliografische Angaben
Service
VLB-TIX
Umschlag / Cover (Web)Umschlag / Cover (Print)
Produktsicherheit

STIMMEN

»[Die Aussiedlung ist] [n]icht nur als Zeitdokument bemerkenswert ...«
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost
»Im Grunde müsse man die Welt nur ein Mal davon überzeugen, dass man ein Genie sei hat László Krasznahorkai einmal gesagt ... Und auch bei András Visky wird es nun ganz egal sein, was er in Zukunft noch schreibt, inszeniert, veröffentlicht. Dieses Buch bleibt.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung
»[Ein] herausragender Roman über die Zerschlagung einer Familie …«
Jörg Plath, Neue Zürcher Zeitung
»[Die Aussiedlung ist] [n]icht nur als Zeitdokument bemerkenswert ...«
Uwe Sauerwein, Berliner Morgenpost
»Im Grunde müsse man die Welt nur ein Mal davon überzeugen, dass man ein Genie sei hat László Krasznahorkai einmal gesagt ... Und auch bei András Visky wird es nun ganz egal sein, was er in Zukunft noch schreibt, inszeniert, veröffentlicht. Dieses Buch bleibt.«
Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung
»[Ein] herausragender Roman über die Zerschlagung einer Familie …«
Jörg Plath, Neue Zürcher Zeitung
»Eine Euphorie des Lebens liegt über diesem Text, die angesichts der Allmacht des Todes ungeheuerlich, angesichts der Abwesenheit Gottes der nobelste Trotz ist. So steht Die Aussiedlung für genau diese Geschichte und zugleich für alles, was Menschen einander an Bösem und Gutem tun.«
Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau
»András Visky erzählt von der langen Lagerhaft seiner rumänischen Familie ... Für all das wählt Visky eine Form die sofort überzeugt ... ein in viele Erinnerungssteinchen aufgelöstes Mosaik.«
Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Personen für Die Aussiedlung

András Visky, Jahrgang 1957, ist ein namhafter ungarischer Dramatiker und Regisseur, der in Cluj-Napoca lebt und arbeitet. Nach Jahrzehnten, in denen er Theaterstücke, Gedichte und Essays schrieb, veröffentlichte er 2022 seinen ersten und einzigen Roman Die Aussiedlung. Dieses Buch erregte allergrößtes Aufsehen in Ungarn und liegt dort mittlerweile in der fünften Auflage vor.
András Visky, Jahrgang 1957, ist ein namhafter ungarischer Dramatiker und Regisseur, der in Cluj-Napoca lebt und arbeitet. Nach Jahrzehnten, in denen...
Übersetzerin

Timea Tankó, 1978 geboren, übersetzt seit 2003 zeitgenössische Literatur und Werke der klassischen Moderne aus dem Ungarischen (u.a. Andor Endre Gelléri, István Kemény und Antal Szerb). Für ihre Übersetzung von Miklós Szentkuthys Apropos Casanova erhielt sie 2021 den Preis der Leipziger Buchmesse. 2026 wurde ihr, zusammen mit András Visky, der Internationale Literaturpreis des HKW verliehen.

Übersetzerin

Timea Tankó, 1978 geboren, übersetzt seit 2003 zeitgenössische Literatur und Werke der klassischen Moderne aus dem Ungarischen (u.a. Andor Endre...


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Nachricht
Der Roman Die Aussiedlung wird mit dem diesjährigen Internationalen Literaturpreis vom Haus der Kulturen der Welt und der Stiftung Elementarteilchen ausgezeichnet. 
Hintergrund
Der Autor gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte und den Hintergrund seines großen Romans.