Dies ist keine Pfeife

Essenzen
Aus dem Französischen von Michael Bischoff. Mit vier Abbildungen und zwei Briefen
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Aus dem Französischen von Michael Bischoff. Mit vier Abbildungen und zwei Briefen

Es ist eines der bekanntesten Kunstwerke des Surrealismus: René Magrittes La trahison des images, das eine Pfeife zeigt und den in Schönschrift geschriebenen Satz: »Ceci n’est pas une pipe«. Auf komplexe Weise überwindet es die in der klassischen Malerei vorherrschende Trennung zwischen sprachlicher und bildlicher Ebene. Michel Foucault inspirierten die verschiedenen Fassungen des Bildes dazu, über das grundlegende Verhältnis von Darstellung und Realität, Sprache und Kunst, Zeigen...

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Es ist eines der bekanntesten Kunstwerke des Surrealismus: René Magrittes La trahison des images, das eine Pfeife zeigt und den in Schönschrift geschriebenen Satz: »Ceci n’est pas une pipe«. Auf komplexe Weise überwindet es die in der klassischen Malerei vorherrschende Trennung zwischen sprachlicher und bildlicher Ebene. Michel Foucault inspirierten die verschiedenen Fassungen des Bildes dazu, über das grundlegende Verhältnis von Darstellung und Realität, Sprache und Kunst, Zeigen und Benennen nachzudenken. Wie das Bild selbst hat auch seine Interpretation längst Klassikerstatus.

Obwohl Michel Foucault das 21. Jahrhundert nicht mehr erlebt hat, sind viele seiner Ideen und Konzepte – von der Biopolitik bis zur Freundschaft als Lebensform – aktueller denn je. Man könnte sogar sagen, dass sie erst im Kontext heutiger Debatten ihre volle Kraft entfalten.

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Personen für Dies ist keine Pfeife

Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire...

Paul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen...

Übersetzer
Michael Bischoff, geboren 1949, studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.
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