Peter Huchel (1903-1981) zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern der Gegenwart. Die Auswahl aus dem Gesamtwerk zeichnet den Weg des Dichters durch fünf Jahrzehnte nach – von der geschlossenen zur offenen Form, vom freigebig benutzten zum extrem verknappten Bild. »Das Jahr ist Winter, der Tag ist Nacht, die Luft ist Regen, die Sonne staubig, der Vogel die Krähe, die Erde Sand, der Sand öde … Wohin er sieht, offenbart sich ihm, was der Prediger Salomo gesehen hat. Huchel ist kein...
Peter Huchel (1903-1981) zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern der Gegenwart. Die Auswahl aus dem Gesamtwerk zeichnet den Weg des Dichters durch fünf Jahrzehnte nach – von der geschlossenen zur offenen Form, vom freigebig benutzten zum extrem verknappten Bild. »Das Jahr ist Winter, der Tag ist Nacht, die Luft ist Regen, die Sonne staubig, der Vogel die Krähe, die Erde Sand, der Sand öde … Wohin er sieht, offenbart sich ihm, was der Prediger Salomo gesehen hat. Huchel ist kein Prediger. Seinen Beruf erfaßte man einst unter dem Begriff des ˒Sängers˓. Dieser hier, behaust in der Zone des Schmerzes, singt ˒mit der Distel im Mund˓.« Peter Wapnewski
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Torstraße 44
10119 Berlin
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Personen für Gedichte
Peter Huchel
Peter Huchel (1903-1981), einer der bedeutendsten deutschen Lyriker nach 1945. Lange Jahre Chefredakteur der Zeitschrift »Sinn und Form«, 1962 aus ideologischen Gründen zum Rücktritt gezwungen, durfte er nach weiterhin anhaltenden Auseinandersetzungen mit dem DDR-Regime 1971 ausreisen.
Peter Huchel (1903-1981), einer der bedeutendsten deutschen Lyriker nach 1945. Lange Jahre Chefredakteur der Zeitschrift »Sinn und...

