Sibylle Lewitscharoff, Najem Wali
Abraham trifft Ibrahîm. Streifzüge durch Bibel und Koran

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Erschienen: 07.05.2018
Gebunden, 309 Seiten
ISBN: 978-3-518-42791-0
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Eine hochdramatische Szene: Der Vater beugt sich über den wehrlosen Jungen, das Messer blitzt in seiner Hand – da befiehlt ihm im letzten Moment ein Engel, statt des eigenen Sohnes einen Widder zu opfern. Die biblische Geschichte von Abraham und Isaak ist bekannt. Dass sie dem Philosophen Kierkegaard eine schlaflose Nacht am Berliner Gendarmenmarkt bescherte, in deren Verlauf ihm eine göttliche Maus erschien, um Fragen der Barmherzigkeit zu erörtern – das weiß nur Sibylle Lewitscharoff. Was wiederum der Koran aus diesem Stoff macht, wie er Isaak auf einen der hinteren Ränge verweist und dafür Abrahams Erstgeborenen Ismail hervorhebt, davon erzählt uns Najem Wali.

Von Abraham bis Eva, von Moses bis zum Satan: Neun Figuren aus Bibel und Koran haben die sprachmächtige Religionswissenschaftlerin Sibylle Lewitscharoff und der irakisch-deutsche Autor Najem Wali, »ein Freigeist und Moralist gleichermaßen« (Deutschlandfunk), ausgewählt. Deren Geschichten gehen die beiden aus ihrer je eigenen Sicht nach, temperamentvoll, engagiert, auch augenzwinkernd. Mit dem geplagten Hiob fragen sie nach der göttlichen Gerechtigkeit, mit Jona, dem ängstlichen Wal-Reisenden, nach Mut und Toleranz und berühren mit ihrem Dialog zwischen den Weltreligionen  die Krisengebiete unserer Zeit.

Aus dem Buch

»Man gerät ja nicht alle Tage in Seenot und wird von einem Wal gerettet.«

Pressestimmen

»Die Streifzüge durch Bibel und Koran, die Sibylle Lewitscharoff und Najem Wali in ihrem Buch Abraham trifft Ibrahim unternehmen, sind hilfreich und wichtig für ein friedliches Miteinander. Denn sie zeigen, wie eng verwoben die drei Religionen eigentlich sind und dass nur das Nichtwissen darüber zu Lagerbildung und Feindseligkeit führt.«

Raimund Kirch, Nürnberger Zeitung

»Die beiden Autoren gehen aus ihrer je eigenen Sicht den Quellen nach, temperamentvoll, engagiert, auch augenzwinkernd.«

Michael Mottinger, Mottingers-Meinung.at

»Ein spannendes und belehrendes Lesevergnügen.«

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