Ivan Krastev
Europadämmerung - Ein Essay

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Erschienen: 07.08.2017
edition suhrkamp 2712, Taschenbuch, 143 Seiten
ISBN: 978-3-518-12712-4
Auch als eBook erhältlich

Wohin steuert Europa nach dem Brexit?


Nach 1989 waren Landkarten plötzlich nicht länger in Mode. Die Grenzen sollten geöffnet werden für Menschen, Güter, Kapital und Ideen. An die Stelle der alten Karten traten Graphiken, welche die ökonomische Verflechtung innerhalb der EU illustrierten. Heute erleben wir einen ideologischen Gezeitenwechsel: Wo die Mehrheit der Europäer noch vor einigen Jahren optimistisch auf die Globalisierung blickte, empfinden sie Migration und die Rückkehr der Geopolitik als Quelle der Unsicherheit. Ivan Krastev untersucht die Ursachen für diesen Wandel und erörtert, welche Formen die europäische Desintegration annehmen könnte. Ein Zerfall der EU, so Krastev, wäre eine Tragödie, die den Kontinent zu internationaler Bedeutungslosigkeit verurteilen würde.

Pressestimmen

»Gut, dass es Ivan Krastev gibt. Der bulgarische Politikwissenschaftler geht in seinem unideologischen Essay ohne Vorurteile der Frage nach, wie und wodurch Europa in den aktuellen Zustand der Zerstritten- und Zerrissenheit geraten ist.«

Werner van Bebber, Der Tagesspiegel

»Krastev riskiert in einem schlanken, dichten Bändchen die Totale, einen umfassenden Blick auf die Lage Europas.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Krastev zu lesen ist ein Genuss, denn in seiner stilistischen Kunst finden die Liebe zur Literatur, die politische Illusionslosigkeit und die Schönheit des Gedankens zusammen. «

Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT

»Ein Buch, das nicht nur für EU-Beamte zur Pflichtlektüre zählen sollte.«

Michael Husarek, Nürnberger Nachrichten

»Krastevs Europadämmerung ... mag man gar nicht zur Seite legen.«

Matthias Bertsch, Deutschlandfunk

»[...] ein wichtiger Beitrag zur gesamteuropäischen Krisenanalyse.«

Jörg Himmelreich, Deutschlandfunk Kultur

»Dieser schmale, blendend geschriebene, subtil argumentierte Essayband sollte eine Pflichtlektüre für jene deutschen und österreichischen Politiker sein, die noch Bücher, und nicht nur Facebook-Postings und Tweets lesen.«

Paul Lendvai, der Standard

»Krastev bietet eine gute Zusammenschau historischer Hintergründe und aktueller Krisen und stellt am Ende Thesen zur Diskussion, welche den Leserinnen und Lesern Denkanstöße geben.«

Regina Augustin, Pro Oriente 9/2018

»Ivan Krastevs Illusionslosigkeit liest sich geradezu beeindruckend, bedrückend.«

Stefan Kunath, Ost Journal 02/2017

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