Jens Hacke
Existenzkrise der Demokratie - Zur politischen Theorie des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit

Leseprobe » Bestellen »


D: 26,00 €
A: 26,80 €
CH: 36,50 sFr

NEU
Erschienen: 16.04.2018
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2250, Taschenbuch, 455 Seiten
ISBN: 978-3-518-29850-3
Auch als eBook erhältlich


Sachbuch-Bestenliste

 

Inhalt

In der Zeit zwischen den Weltkriegen geriet die Demokratie in die Krise. Kommunismus und Faschismus boten Modelle einer alternativen Moderne. Anders als der Niedergang des politischen Liberalismus vermuten lässt, gehören die damaligen intellektuellen Debatten über die Grundlagen der Demokratie zum essentiellen Bestand der politischen Theorie. Jens Hackes brillante ideengeschichtliche Studie führt vor Augen, wie seit den 1920er Jahren Ideen entwickelt wurden, die die Welt nach 1945 prägen sollten und im Lichte gegenwärtiger Krisenphänomene neue Aktualität beanspruchen: die Totalitarismustheorie, das Konzept der wehrhaften Demokratie und die Vorstellung von einem gezähmten Kapitalismus.

Pressestimmen

»Jens Hackes brillante ideengeschichtliche Studie führt vor Augen, wie sich in den 1920er-Jahren Ideen entwickelten, die heute wieder Konjunktur haben: die Totalitarismustheorie, das Konzept der wehrhaften Demokratie und die Vorstellung von einem gezähmten Kapitalismus.«

Die ZEIT

»Die gespenstische Möglichkeit einer Selbstabschaffung der Demokratie steht wieder im Raum. Da kommt ein ungeheuer interessantes Buch zu Hilfe, das zeigt, wie die Spannung von Demokratie und Liberalismus schon einmal durchlebt und durchdacht wurde, in der Zeit zwischen den Weltkriegen, als die deutsche Republik von rechts und von links bekämpft wurde.«

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Auf jeden Fall ermöglicht die Kenntnis dieser bald einhundert Jahre alten Debatten einen frischen Blick auf unsere Gegenwart und regt entschieden zum Überdenken eigener Überzeugungen an.«

Micha Brumlik, Zentrum Liberale Moderne

»Ein augenöffnendes Buch, das Jens Hacke als einen der wichtigsten Ideenhistoriker der Republik etabliert.«

Marko Martin, Deutschlandfunk Kultur

Kommentieren