Jan-Werner Müller
Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit - Wie schafft man Demokratie?

Aus dem Englischen von Michael Bischoff
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Erschienen: 10.05.2021
Gebunden, 270 Seiten
ISBN: 978-3-518-42995-2
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Wenige Jahre nach seinem Erscheinen gilt Jan-Werner Müllers Was ist Populismus? als Klassiker der Gegenwartsdiagnose. Die New York Times sprach von einem »brillanten Buch«, der französische L’Obs von einem »Standardwerk«, die NZZ attestierte dem Essay »brennende Aktualität«.

Populisten reklamieren für sich, sie seien die einzige Stimme des wahren Volkes; gleichzeitig gelten sie vielen als Bedrohung der Demokratie. Angesichts dieser unübersichtlichen und oft von Alarmismus geprägten Debattenlage tritt Jan-Werner Müller einen Schritt zurück und fragt nach den leitenden Prinzipien dieser Regierungsform: Was bedeutet Freiheit, wenn wir das Regieren an andere delegieren? Wie viel ökonomische Ungleichheit ist noch mit der Grundanforderung politischer Gleichheit kompatibel? Wie kommen wir mit Verfahren zurecht, deren Ergebnisse notwendigerweise ungewiss sind?

Demokratie ist, so Müller, nicht zuletzt auf funktionierende vermittelnde Institutionen angewiesen: auf unabhängige Medien, die Öffentlichkeit schaffen, auf Parteien, die politische Konflikte auf demokratische Weise strukturieren – und vor allem auf mobilisierte Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, unbequem, ja sogar ungehorsam zu sein, um demokratische Prinzipien zu verteidigen.

Im Original erschienen unter dem Titel Democracy Rules (Farrar, Straus and Giroux).

Pressestimmen

»Der Politologe Jan-Werner Müller veröffentlicht nun mit Freiheit, Gleichheit, Ungewissheit einen bemerkenswerten Essay über die Grundlagen der Demokratie.«
Daniel Binswanger, republik.ch
»Eine lebendige Demokratie ist auf eine lebendige ›demokratische Infrastruktur‹ angewiesen: Wie Müller diese analysiert mitsamt ihrer Beschädigung durch die Rechtspopulisten – das weitet den Blick, ist detailreich und überzeugend.«
Jens Balzer, Deutschlandfunk Kultur

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