Jan-Werner Müller
Furcht und Freiheit - Für einen anderen Liberalismus

Leseprobe » Bestellen »


D: 16,00 €
A: 16,50 €
CH: 23,50 sFr

NEU
Erschienen: 28.10.2019
Klappenbroschur, 171 Seiten
ISBN: 978-3-518-07513-5
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Der Liberalismus ist in Verruf geraten. Oft wird er nur noch als Elitenattitüde wahrgenommen, als exklusive Kultur urbaner Globalisierungsgewinner. Wie konnte es so weit kommen? War der Liberalismus schon immer eine Sache arroganter, im Zweifelsfall heuchlerischer Moralisierer?

Jan-Werner Müller zeigt, wie und warum sich solche Vorstellungen nach dem Ende des Kalten Krieges entgegen allen Erwartungen liberaler Triumphalisten durchsetzten. Vor allem aber formuliert er auf den Spuren der in Deutschland immer noch weitgehend unbekannten Denkerin Judith Shklar einen Liberalismus, der sich an der Vorstellung eines Lebens ohne Furcht und Abhängigkeiten orientiert. Damit wird es möglich, sowohl Antidiskriminierunsgpolitik als auch soziale Sicherung neu zu begründen – anstatt sie immer wieder unproduktiv gegeneinander auszuspielen.

Pressestimmen

»[Müller] entfaltet eine fulminante, mit stupender Übersicht geschriebene internationale Ideengeschichte des neuzeitlichen Diskurses über die politische Freiheit.«

Florian Meinel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

» ... Nun lässt Müller einen ebenso brillanten Aufsatz über den Liberalismus folgen, gleichsam die Gegenposition zum Populismus.«

Schwäbische Post

»Wohltuend sachlich ist der Ton dieses Buches, das als Gewährsfrau und intellektuelle Bezugsgröße immer wieder die bei uns noch zu wenig bekannte Denkerin Judith Nisse Shklar (1928 - 1992) anführt.«

Knut Cordsen, Bayrischer Rundfunk

Nachrichten

Kommentieren