Paul-Philipp Hanske, Benedikt Sarreiter
Neues von der anderen Seite - Die Wiederentdeckung des Psychedelischen

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Erschienen: 06.07.2015
Taschenbuch, 327 Seiten
ISBN: 978-3-518-07121-2
Auch als eBook erhältlich

Warum es nie eine nüchterne Gesellschaft geben wird

Ende der siebziger Jahre zeigte sich Albert Hofmann schwer enttäuscht vom Schicksal der von ihm entdeckten »Wunderdroge«: LSD – mein Sorgenkind lautete der Titel des damals erschienenen Erinnerungsbuchs. Hatte man die Substanz noch in den sechziger Jahren als Königsweg zur Erkundung der Psyche gefeiert, folgte bald der Rückschlag: Halluzinogene wurden flächendeckend verboten, ein Effekt des »War on Drugs«.

Heute scheint das Tabu zu bröckeln: Weltweit wird über die Legalisierung von Marihuana diskutiert; junge Menschen pilgern an den Amazonas, um sich mit Ayahuasca auf Jenseitsreise zu begeben; Mediziner erforschen das therapeutische Potenzial von MDMA oder der Pilzdroge Psilocybin; selbst im Mainstream-Kino wird an den Pforten der Wahrnehmung gerüttelt.

Die Autoren beleuchten die Renaissance des Psychedelischen aus unterschiedlichen Perspektiven, sprechen mit Hirnforschern, Usern und Juristen. Sie befassen sich mit dem Menschheitsthema Rausch und erklären, warum ihm kein Verbot einen Riegel vorschieben wird.

Pressestimmen

»Der materialreiche Band versteht sich als Einladung, eine sachliche Diskussion über den Stellenwert psychedelischer Erfahrungen zu führen.«
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Neues von der anderen Seite ist ein ernst zu nehmender Versuch, die Debatte über psychedelische Drogen zu versachlichen. ... Den beiden Münchner Autoren ist damit ein Kompendium gelungen, dessen Stil irgendwo zwischen populärwissenschaftlicher Abhandlung, Kulturgeschichte und Volksaufklärung liegt.«
Julian Weber, taz. die tageszeitung
»... fabelhaftes Buch.«
Peter Praschl, DIE WELT
»... unterhaltsam und absolut lehrreich erzählt.«
Carl von Siemens, Die Welt am Sonntag
»Die Herleitung der Renaissance des Psychedelischen gibt Gegnern wie Befürwortern gute Argumente an die Hand.«
Hendrik Werner, Weser-Kurier

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