Samanta Schweblin
Sieben leere Häuser - Erzählungen

Aus dem Spanischen von Marianne Gareis
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D: 20,00 €
A: 20,60 €
CH: 28,90 sFr

Erschienen: 12.02.2018
Gebunden, 150 Seiten
ISBN: 978-3-518-42804-7
Auch als eBook erhältlich

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Inhalt

Eine Frau kehrt in ihr ehemaliges Zuhause zurück, um ihre Kinder mitzunehmen, doch die sind verschwunden und stattdessen sieht sie die Eltern ihres Exmanns im Garten tanzen, nackt und kreischend wie wilde Tiere. Ein Mann und seine Tochter durchstreifen die Nachbarschaft, brechen in Häuser ein und stehlen persönliche Gegenstände, und als sie schließlich gefasst werden, eskaliert die Situation in unvorstellbarer Weise. Eine alte Frau wird von ihren Nachbarn auf perfide Weise bedroht – oder hat sie gar keine Nachbarn mehr?

Sieben leere Häuser seziert unsere Ängste und die kollektiven Alpträume unserer Zeit und lässt uns an dem zweifeln, was wir Normalität nennen. Sosehr wir uns auch dagegen wehren, in diesen meisterhaft lakonischen Erzählungen kommen wir dem Unheimlichen bedrohlich nahe.

Samanta Schweblin ist eine »Virtuosin der Verstörung« (New York Times). Sie führt uns durch sieben bewohnte und doch geisterhaft leere Häuser. Dorthin, wo das Alltägliche von den Schreckensgebilden unserer Fantasie kaum zu unterscheiden ist.

Im Original erschienen unter dem Titel Siete casas vacias (Páginas De Espuma).

Pressestimmen

»Wir erleben [in Schweblins Erzählungen], dass man jenseits des effektiven Pragmatismus unseres Alltags auch mit Irrationalität ganz gut leben kann. Es gibt da einen anziehenden Moment des Kontrollverlustes. Wenn man es einmal geschafft hat, sich darauf einzulassen, tritt eine ganz eigene Form von Entspannung ein.«

Marie Schmidt, Süddeutsche Zeitung

»Samanta Schweblin ist eine Meisterin der erzählerischen Präzision. ... Heute lebt die 40-jährige Argentinierin in Berlin und arbeitet sehr langsam und sehr genau an ihren kurzen, atemberaubenden Texten.«

Martina Läubli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Samanta Schweblin zerstört die Vorstellung, wir könnten uns irgendwo sicher fühlen.«

The Guardian

»Argentinien ist ein Land mit Diktatur-Hintergrund, und die innere Unsicherheit, die daraus folgt, begegnet uns im magischen Experimentierwerk von Samantha Schweblin.«

Britta Heidemann, WAZ

»Ein Buch, in das man sofort einziehen möchte.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

»Das ist große Literatur, die sich durch eine sprachliche Präzision auszeichnet, wie man sie nur ganz selten bei lateinamerikanischen Autoren antrifft, und die sich aus einer gewitzten Neugier speist, das Seltsame im Alltäglichen zu entdecken. Das Ergebnis ist berührend, beängstigend, skuril, tragikomisch.«

Tobias Wenzel, WDR

»In diesem Buch gibt es kein düsteres Raunen und auch kein überflüssiges Adjektiv. Hier ist der Irrsinn Verwandter und Nachbar, der schon seit Jahren mit uns im leeren Haus wohnt und auf der Treppe grüßt.«

Katharina Döbler, rbb kulturradio

»Samanta Schweblin malt mit ihren Sätzen orphische Seelenlandschaften, in denen man sich mit leisem Schaudern und dennoch voller Neugier und Lust verirren möchte.«

Badische Zeitung

»Das Gefühl des Verlorenseins, es hat kaum jemals ein Autor so wunderbar eingefangen wie Samanta Schweblin mit diesen Erzählungen. Existenzialismus in Kurzform. So könnnen nur Kurzgeschichten faszinieren.«

Björn Bischoff, Nürnberger Nachrichten

»Die Texte sind sehr stark, sehr eindringlich, sehr fordernd – sehr existenzialistisch.«

Dirk Fuhrig, Deutschlandfunk Kultur

»Samanta Schweblin ist eine Meisterin der kleinen Form, in einer Liga mit Jorge Luis Borges, Julio Cortázar oder Juan Rulfo.«

El País

»Oft wird bei Schweblin das Unbewusste zur Tat; niemals ganz auflösbar und außergewöhnlich poetisch.«

Katharina Borchardt, litprom WELTEMPFÄNGER Sommer 2018

»Sieben leere Häuser gehört zu den interessantesten Neuheiten im Bereich Erzählbände.«

Buchkultur 176 1/2018

»Sosehr wir uns auch dagegen wehren, in diesen meisterhaft lakonischen Erzählungen kommen wir dem Unheimlichen bedrohlich nahe.«

cityguide-rhein-neckar.de

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