Svenja Leiber erhält den Hebbel-Preis 2027
Nachricht12.08.2026
Svenja Leiber wird mit dem Literaturpreis der Friedrich Hebbel Stiftung ausgezeichnet.
»Seit dem Erscheinen ihres ersten Erzählbands Büchsenlicht (2005) hat Svenja Leiber die deutsche Gegenwartsliteratur um eine unverwechselbare Stimme bereichert. In ihren Romanen Schipino (2010), Das letzte Land (2014), Staub (2018) und Kazimira (2021) erzählt sie von Menschen, die teils gesucht, teils gezwungen aus der vermeintlichen Ordnung herausfallen und versuchen müssen, ihren eigenen Weg zu finden. Ihr literarisches Interesse gilt den Fragen nach Identität, Geschichte, Verantwortung und (weiblicher) Selbstbestimmung, denen sie mit poetischer Tiefe nachspürt. Die unbekannten Orte und Landschaften, in denen die Romane angesiedelt sind – von der norddeutschen Provinz über Russland und den Nahen Osten bis an die Ostseeküste –, sind ein Speicher historischen Wissens, in dem Svenja Leiber Kapitel verdrängter Vergangenheit aufspürt und sie in eine eindringliche literarische Gegenwart überführt«, so die Begründung der Stiftung.
Über ihren Roman Nelka heißt es: »Mit einem besonderen Gespür für Details und großer sprachlicher Sorgfalt erzählt Svenja Leiber in einer klaren, bisweilen poetischen Sprache ein bislang zu wenig bekanntes Kapitel der Zeitgeschichte. Dabei gelingt ihr das große Kunststück, die Frauen nicht erneut zu Opfern zu machen, sondern sie als Menschen zu bewahren.«
Der Hebbel-Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Die Verleihung findet im Rahmen einer Feierstunde am 21. März 2027 im Hebbel Museum in Wesselburen (Dithmarschen) statt.
»Seit dem Erscheinen ihres ersten Erzählbands Büchsenlicht (2005) hat Svenja Leiber die deutsche Gegenwartsliteratur um eine unverwechselbare Stimme bereichert. In ihren Romanen Schipino (2010), Das letzte Land (2014), Staub (2018) und Kazimira (2021) erzählt sie von Menschen, die teils gesucht, teils gezwungen aus der vermeintlichen Ordnung herausfallen und versuchen müssen, ihren eigenen Weg zu finden. Ihr literarisches Interesse gilt den Fragen nach Identität, Geschichte, Verantwortung und (weiblicher) Selbstbestimmung, denen sie mit poetischer Tiefe nachspürt. Die unbekannten Orte und Landschaften, in denen die Romane angesiedelt sind – von der norddeutschen Provinz über Russland und den Nahen Osten bis an die Ostseeküste –, sind ein Speicher historischen Wissens, in dem Svenja Leiber Kapitel verdrängter Vergangenheit aufspürt und sie in eine eindringliche literarische Gegenwart überführt«, so die Begründung der Stiftung.
Über ihren Roman Nelka heißt es: »Mit einem besonderen Gespür für Details und großer sprachlicher Sorgfalt erzählt Svenja Leiber in einer klaren, bisweilen poetischen Sprache ein bislang zu wenig bekanntes Kapitel der Zeitgeschichte. Dabei gelingt ihr das große Kunststück, die Frauen nicht erneut zu Opfern zu machen, sondern sie als Menschen zu bewahren.«
Der Hebbel-Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. Die Verleihung findet im Rahmen einer Feierstunde am 21. März 2027 im Hebbel Museum in Wesselburen (Dithmarschen) statt.
Svenja Leiber im Suhrkamp Verlag
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